Noch kein Anschluss an Daten-Autobahn

10.02.2007

Mainpost 10.2.2007

 

Noch kein Anschluss an Daten-Autobahn

 

Bürgermeister und Gemeinderäte standen in Bürgerversammlung Rede und Antwort

Das diesjährige Gemeindefest wird am 29. April in Herlheim stattfinden, erfuhren die Besucher der Bürgerversammlung in diesem Ortsteil. Dies soll im Rahmen eines Dorffestes geschehen, bei dem die durch die Dorferneuerung neu gestalteten Plätze offiziell vorgestellt werden.

Im zweiten Teil der Versammlung kamen die Bürger zu Wort. So wurde einiges über Verschmutzungen und Verunreinigungen berichtet. Laut Peter Götz liegen bei den Wertcontainern seit Wochen alte Teppiche. Er wollte wissen, wer für die Sauberhaltung des Platzes zuständig sei. Dies sei zwar die Gemeinde antwortete Bürgermeister Horst Herbert, Hausmüll hätte aber bei den Containern nichts zu suchen.

Wie Gemeinderat Franz Schuster berichtete wurden die Teppiche von den Abholern der Altkleidercontainer einfach rausgeworfen. In diesem Fall sei zu überlegen, ob diese Kleidercontainer weiter stehen bleiben könnten, antwortete das Gemeindeoberhaupt. Auch am Herrnbrünnle habe es wilde Ablagerungen gegeben, so Manfred Krauß. Leider konnte der Verursacher nicht gefunden werden, bedauerte der Bürgermeister.

Ludwig Johanni wies darauf hin, dass die Landwirte die Feldwege säubern sollten, wenn sie aus den Äckern Schmutz heraustragen.

Beim Aufstellen des Kirchweihbaumes wurde sein Haus verunreinigt, berichtete Erwin Rippstein. Er habe es zwar wieder gesäubert, sei aber bei Wiederholung nicht erneut dazu bereit und wollte wissen, wer verantwortlich wäre. Die Vereine, beziehungsweise der Verursacher selbst, lautete die Antwort.

Am Dorfplatz sei die durch die Dorferneuerung neu eingesetzte Röhre für Kirchweih- und Maibaum nicht ordnungsgemäß befestigt, kritisierten Ludwig Johanni und Peter Götz. Die Sache werde reklamiert, so Herbert.

Wer sich in Zukunft um die Sauberhaltung des Gänsesees kümmert nachdem dieser nicht mehr verpachtet wird, werde noch geklärt, antwortete Bürgermeister Herbert auf die Frage von Peter Götz.

Die Pflastersteine vor der Kirche seien teilweise sehr glatt, berichtete Ludwig Johanni. Hier sei die Kirche Eigentümer, so die Auskunft. Das Gemeindeoberhaupt nutzte hier die Gelegenheit auf die Verpflichtung der Bürger hinzuweisen, Gehsteig und Fußwege von Schnee und Eis zu befreien. Wenn es keinen Gehweg gebe müsse trotzdem ein Meter breit geräumt werden.

Ob die Gemeinde nicht auf die Telekom einwirken könne, damit DSL bereitgestellt werde, fragte Anton Bedenk. Seit Jahren befasse man sich mit diesem Problem, das aber im Moment noch nicht realisierbar sei, so das Gemeindeoberhaupt. Um die schnelle Internetverbindung möglich zu machen, müsste bei Entfernung von der Leitstelle von mehr als fünf Kilometern das Kupferkabel durch teures Glasfaserkabel ausgetauscht werden. Auch andere Anbieter hätten keine Möglichkeit.

Mit dem Tempomessgerät, das im Moment an der nördlichen Dorfausfahrt von Herlheim angebracht ist, wolle man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und die Verkehrsfrequenz messen, beantwortete Bürgermeister Herbert eine Frage von Fred Krauß. Die Ergebnisse werden dann ausgewertet und entsprechende Maßnahmen getroffen. Aufgestellt wird es überall wo Bedarf ist.

Weiter versprach Bürgermeister Herbert sich mit Heckenproblemen im Friedhof zu befassen und beantwortete Fragen zu Radwegen, Kläranlagen und einigen anderen Themen.

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