Nützliche Utensilien für Kroatien

24.12.2008

Mainpost, 24.12.2008

HERLHEIM

Nützliche Utensilien für Kroatien

Ewald Kopp organisierte Hilfstransport

Nachdem Ewald Kopp längere Zeit im ehemaligen Kriegsgebiet in Slawonien (Kroatien) beruflich tätig war und die Not der Bevölkerung kennengelernt hatte, organisiert er seit mehr als fünf Jahren mindestens einmal jährlich Hilfstransporte dorthin.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Er machte sich für drei Tage zusammen mit seinen Neffen Christian und Matthias Kopp, der seinen Pkw für die Fahrt zur Verfügung stellte, sowie Ute Schneider auf den langen Weg nach Valpovo. Der Anhänger, den Gerd Ludwig auslieh, war voll beladen mit Rollstühlen, Rollatoren, Toilettenstühlen und anderen Gegenständen, die pflegebedürftigen Menschen und ihren Betreuern eine wertvolle Hilfe sind.

Die Geräte hatten Ewald Kopp und seine Helfer entweder günstig erworben oder geschenkt bekommen und auch abgeholt. Hauptsächlich setzen sich die Unterstützer aus Mitgliedern des Clubs „Veteranenfreunde Herlheim“ zusammen, dessen Vorsitzender Kopp ist. Neben der Freude an historischen Fahrzeugen hat sich der Club zum Ziel gesetzt, gemeinnützige Projekte zu unterstützen.

Mit auf den Weg nach Slawonien gehen auch zwei Krankenbetten, die das Sankt Josefs Krankenhaus in Schweinfurt spendete, sowie ein Kinderwagen, Bettwäsche und Kleidung. Die Fracht wird in Valpovo in einer Sozialstation abgegeben, die wiederum die Gegenstände an Bedürftige verteilt. Eine ganz besondere Überraschung wird jeden Empfänger eines Gerätes erwarten. Sie erhalten nicht nur ein wertvolles Hilfsmittel, mit dem sie ihr körperliches Gebrechen besser meistern können, sondern zusätzlich auch ein kleines Weihnachtspäckchen, in dem sich Leckereien befinden. Diese spendete Günter Götzelmann, der Inhaber von REWE-Götzelmann aus Gerolzhofen. Ewald Kopp bezeichnet diese Spende als „Supersache“, mit denen den Empfängern der Geräte eine zusätzliche Freude bereitet wird.

Vor der Verladung und der Abfahrt überprüften und reparierten Ewald und Matthias Kopp, Hubert Götz und Norbert Günther jedes Gerät, um sicherzustellen, dass es auch voll funktionsfähig ist. Als weitere Helfer, die beim Einsammeln der Güter und bei der Vorbereitung für den Transport wertvolle Arbeiten leisteten und dazu auch jederzeit bereit sind, nennt Kopp seine Ehefrau Esther, seinen Bruder Hermann, Thomas Rippstein und Edgar Hauck. Daneben gibt es noch viele weitere Helfer und Gönner.

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