Ökumenische Hilfe für Wallfahrer

02.06.2016

Mainpost, 02.06.2016

 

KOLITZHEIM

Ökumenische Hilfe für Wallfahrer

Die Kolitzheimer wallten am Sonntag nach Fronleichnam wieder nach Iphofen zur Verehrung des Hl. Blutes.

Da die Renovierung der Blutskirche noch nicht abgeschlossen ist, durften die Kolitzheimer ihren Wallfahrtsgottesdienst, wie schon im vergangen Jahr, wieder in der Spitalkirche in Iphofen feiern.

Freundlicherweise hat die Evang. Kirchengemeinde Iphofen ihr Gotteshaus, das ja bis 1983 eine katholische Kirche war, zur Verfügung gestellt, worüber die Kolitzheimer sehr froh waren, denn wenn die Wallfahrt mal unterbrochen ist, ist es schwierig, wieder anzufangen.

Für die Buswallfahrer konnte wegen gestiegener Kosten kein Bus mehr gebucht werden. Die Kolitzheimer ließen sich aber deswegen nicht davon abhalten, mit Privatautos nach Iphofen zu fahren, um gemeinsam mit den Rad-Wallfahrern den Gottesdienst zu feiern. Beide Gruppen trafen sich am Rödelseer Tor und zogen zusammen unter Begleitung der Musikkapelle zur Spitalkirche.

Die Kolitzheimer Mesner hatten wieder alles vorbereitet, und empfingen gemeinsam mit Pfarrer Engert die Wallfahrer. Alles was zum Gottesdienst gehört, musste mitgebracht werden: beispielsweise die Ministrantengewänder, Messgewand, Gotteslobbücher, Messbuch und Hostien. Pfarrer Engert ging in seiner Predigt anschaulich auf das Thema „Heil‘ges Blut, das wir verehren“ ein.

Natürlich durfte auch das Wallfahrtsbild nicht fehlen. Foto: Rita Hell

Nach dem reichlichen Frühstück im Pfarrsaal, vom Frauenbund Iphofen vorbereitet, wallten die Kolitzheimer von der Spitalkirche zum Rödelseer Tor zurück und traten den Heimweg an.

Die Rad-Wallfahrer bildeten eine Gruppe aus 19 Kolitzheimern und zwei Stammheimern. Sie fuhren früh um 5 Uhr in Kolitzheim los und ließen sich durch den Nebel nicht abhalten. In Schwarzach gab es Frischgebackenes und am Bildstock vor Großlangheim wurde im Gebet des Hl. Blutes gedacht. Insgesamt waren es etwa 60 Teilnehmer.

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