Palmsträußchen erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem

26.03.2018

Mainpost 26.03.2018
GERNACH
Palmsträußchen erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem

Mit Palmen wurde Jesus nach dem Bericht der Bibel Jesus auf seinem Weg zum Kreuz beim Einzug in Jerusalem bejubelt. Die Palmsträußchen stehen für die Palmzweige, die die Menschen nach den Evangelienberichten von Bäumen gerissen haben, um Jesus beim Einzug Jesu nach Jerusalem zu begleiten. Das Binden der Palmsträußchen und das Mitbringen der Palmsträußchen in den Gottesdienst will an den Einzug Jesu nach Jerusalem erinnern.

Unter Bibelwissenschaftlern ist weitgehend unumstritten, dass diesem Bericht aus den Evangelien ein historischer Kern zugrunde liegt. Die Evangelisten wollten jedoch vor allem deutlich machen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wurde. Es kommt ihnen nicht auf historische Genauigkeit an: Ihr Anliegen ist es, die Botschaft Jesu so zu verkünden, dass sie die Menschen in ihren Gemeinden erreicht. Der Ritt Jesu auf dem Esel ist als Mahnung zu Frieden und zur Gewaltlosigkeit zu verstehen.

Die Frauen des Gernacher Frauenbundes pflegen die Tradition des Palmsträußchenbindens schon lange. Viele Frauen helfen mit, bis die 500 Sträußchen fertig gebunden sind. Selina Fuß, Carola Eberlein, Petra Albert, Lydia Schug, Uschi Dotterweich, Rita Schüll, Christa Back und Doris Berchtold haben die Sträußchen aus buntem Papier zu Hause gefertigt, die in die Buchsbaumsträußchen mit eingebunden werden und ihnen eine festliche Note verleihen.

Paula Claassen hatte die nötigen Materialien dafür besorgt und verteilt. Elke Weilhöfer, Elke Dressel, Hedwig Treutlein-Scholl, Sieglinde Back, Ingrid Keller, Lydia Schug Uschi Dotterweich, Marianne Back, Rosalinde Heck, Annette Pacher, Paula Claasen, Theresia Klüpfel, Marianne Ott und Gaby Berchtold trafen sich im Alten Rathaus und banden diese bunten Sträußchen mit den vorbereiteten kleinen Buchswedeln und den Palmkätzchenzweigen zusammen.

Die Vorsitzende des Frauenbunds, Gaby Berchtold, bedankte sich bei den Frauen für ihre Unterstützung und lud zu einem Glas Sekt zur Feier des erfolgreichen Abschlusses dieser Aktion teil. Am Palmsonntag verkaufen Mitglieder des Frauenbundes vor und nach den Gottesdiensten in Unterspiesheim, Oberspiesheim und Gernach die Palmsträußchen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt schon viele Jahre dem Schulprojekt Kishabya in Uganda zugute, das Angelina Weis ins Leben gerufen hatte.

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