Pumpstationen inspiziert

16.07.2015

Mainpost 16.07.2015

 

KOLITZHEIM

Pumpstationen inspiziert

Ein großes Programm bewältigte der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde in seiner Sitzung bei einer Rundfahrt durch das Gemeindegebiet.

Erste Station war die Baustelle der Pumpstation auf dem Gelände der aktuellen Kolitzheimer Kläranlage. Von hier aus wird später das Abwasser zur Pumpstation des Abwasserzweckverbandes Kolitzheim-Sulzheim bei Herlheim gefördert. Der im Boden liegende Teil des Gebäudes ist eingeschalt und soll am folgenden Tag betoniert werden, erklären hierzu Bürgermeister Horst Herbert und Klärwärter Jürgen Rettner. Entlang des vorbeiführenden Betonwegs, dessen Decke in einem sehr schlechten Zustand ist, soll ab der Pumpstation die Druckleitung Richtung Herlheim gelegt werden.

Unter den Baumaßnahmen wird der Weg noch mehr leiden. Deshalb beschlossen die Räte, dieses 400 Meter lange Wegstück nach dem Bau wiederherzustellen und eine Asphaltdecke aufzubringen. Die Kosten werden circa 34 000 Euro betragen, hat Robert Herbig vom Bauamt errechnet. 10 000 Euro hiervon wird die Jagdgenossenschaft übernehmen.

Weiter fortgeschritten als in Kolitzheim ist die Pumpstation bei Unterspiesheim. Hier ist bereits die nächste Etage, in der die technischen Geräte installiert werden, aufgemauert. Sehr detailliert erklärte hier Klärwärter Jürgen Rettner die Funktion der Anlage. Zwei Pumpen werden im unteren Bereich der Anlage aufgestellt, die Abwässer kommen in einem Sammelschacht vor dem Gebäude an und die Druckleitung Richtung Herlheim sei bereits angeschlossen, so Rettner.

Auch vom Stand der Arbeiten beim Pumpwerk des Abwasserzweckverbandes und des Regenüberlaufbeckens bei Herlheim machten sich die Räte ein Bild. Bei der Pumpstation stehen bereits einige Mauern beziehungsweise die Schalungen. Auch hier ging Jürgen Rettner auf die Bauarbeiten und die Funktion der späteren Anlage ein. Immer noch fließt hier Grundwasser in die Baugrube, das abgepumpt werden muss. Die Menge ist allerdings nicht mehr so groß wie noch vor wenigen Wochen, betonte Bürgermeister Horst Herbert.

Auch in Gernach machten die Mitglieder des Gremiums Station. Hier ist der Plattenbelag im Friedhof, der auch als Grabeinfassung dient, teilweise sehr uneben. Entweder müsse hier alles oder nichts gemacht werden, und dann stelle sich die Frage: Auf welche Art? Teilweise sind die Platten direkt an den Gräbern eingesunken. Hier müssten die Grabbesitzer selbst für eine Anhebung sorgen, meinte Martin Mack. Es bleibt alles so wie es ist, wurde schließlich entschieden. Bereits geplant sind allerdings Sanierungen und Anstricharbeiten am Leichenhaus, was demnächst geschehen solle, wie Robert Herbig ankündigte.

 

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