Reisen wurden für beide zum großen Hobby

15.05.2007

Mainpost 15.5.2007

 

GERNACH (ES)

Reisen wurden für beide zum großen Hobby

Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit können heute Irene und Artur Heck feiern. Irene Heck kann sich noch genau an den Heiratsantrag ihres Artur erinnern: „Es war auf der Hallburg. Wir hatten eine Fahrradtour dorthin gemacht. Ich könnte heute noch den Platz zeigen, an dem mir Artur erklärt hat, dass er mich heiraten möchte.“

Irene, geborene Weilhöfer, wurde am Allerheiligentag 1935 geboren. Sie hatte drei Geschwister. Nach dem Besuch der Volksschule in Gernach besuchte sie die Haushaltungsschule in Lülsfeld. Artur kam am 26. Januar 1929 auf die Welt, ging auch in Gernach zur Schule und besuchte im Anschluss die Berufsschule. Er hatte sechs Geschwister, von denen zwei schon gestorben sind. Da sein Vater Waldhüter war, arbeitete er lange Jahre als Waldarbeiter. Zeitweise hatte er vom Vater dessen Amt als Waldhüter übernommen.

Dem Paar wurden fünf Kinder geschenkt; acht Enkelkinder können mit Irene und Artur Heck das 50-jährige Ehejubiläum feiern.

Das vor allem im Winter verdiente Geld wurde nach der Übernahme des elterlichen Anwesens (1966) in das elterliche Anwesen und in die Landwirtschaft gesteckt: „Heute steht keine Wand mehr so, wie wir das Haus übernommen haben“ , berichtet Artur, stolz auf all das, was er und seine Frau miteinander geschaffen haben. Etwa ab 1972 entschlossen sich die beiden zum Anbau von Spargel. Auch Zwiebel, Gurken, Karotten wurden auf dem Hofe der Hecks in großem Umfang angebaut.

Ein besonderes Hobby der Eheleute Heck sind Reisen in alle Welt. „Es ist fast leichter, die Länder aufzuzählen, in denen wir noch nicht waren“, schließt Irene Heck die Schilderung der vielen Reiseziele ab. Dabei hatten sie bis zu ihrer Silberhochzeit noch keinen Urlaub gemacht und keine nennenswerten Reisen unternommen.

Bis 1995, als er in Ruhestand ging, war Artur Heck in Teilzeit bei der Gemeinde Kolitzheim als Gemeindearbeiter beschäftigt. Von diesem Zeitpunkt ab übernahm seine Frau Irene diese Tätigkeit bis Ende des vergangenen Jahres.

Dass den Beiden auch ihr Glauben den beiden wichtig ist, sieht man auch daran, dass sie ein Marterle errichten ließen in der Gernacher Flur. Gerne gehen sie dorthin, um die Blumen dort zu pflegen und dort zu verweilen.

 

 

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