Sanierung und Umbau fördern

07.07.2017

Mainpost 07.07.2017

KOLITZHEIM

Sanierung und Umbau fördern

Über das landkreisweite Konzept zur Innenentwicklung informierte Bürgermeister Horst Herbert in der Gemeinderatssitzung, wobei er eine Präsentation des Landratsamt zeigte. Damit soll das Bewusstsein der Bürger für Sanierungen sowie Um- und Neubauten in den Ortskernen sensibilisiert werden, wofür es auch finanzielle Anreize gibt. Herzstück des Programms ist die Bauberatung und der Bauabfall.
Für die Bauberatung, die durch bestimmte Architekten erfolgen muss, soll es Beratungsgutscheine in Höhe von 500 Euro geben. Festgelegt werden muss noch der Umfang für die reinen Altorte. Orte mit laufenden Dorferneuerungsverfahren können nicht berücksichtigt werden. Für die Gemeinde Kolitzheim wäre somit der Gemeindeteil Kolitzheim ausgeschlossen, so Herbert. Eine Fördervoraussetzung sei auch der kommunale Gremiumsbeschluss. Die Laufzeit des Projektes beläuft sich auf fünf Jahre und soll nach Abzug von Fördermitteln von anderen Stellen die Kommunen des Landkreises 80 000 Euro kosten. Für Kolitzheim würden 3700 Euro anfallen.

Maximal 10 000 Euro

Vom Landkreis finanziert, kann es auch eine Förderung für Abriss- und Entkernungsmaßnahmen geben. 20 Prozent der Kosten können bezuschusst werden, maximal 10 000 Euro. Bei kleineren Bauvorhaben müssen mindestens 5000 Euro Kosten entstehen um eine Förderung zu ermöglichen.
Ihm wäre es lieber, wenn hier die Deponiegebühren günstiger würden, äußerte sich Martin Mack. Nur sehr wenig lande tatsächlich auf der Deponie, antwortete hierauf Bürgermeister Herbert. Alles müsse getrennt und, was möglich, recycelt werden. Alfred Bumm gefiel es nicht, dass ein Architekt vorgegeben werde. Das würde nur alles verteuern. Die Möglichkeit einer Beratung könne man beispielsweise auch für die alte Schule in Herlheim wahrnehmen, bestätigte das Gemeindeoberhaupt auf die Frage von Katharina Graf. Einstimmig beschloss das Gremium, sich an dem landkreisweiten Innenentwicklungsprojekt zu beteiligen.
Vater und Sohn wollen im neuen Baugebiet in Oberspiesheim über zwei Baugrundstücke hinweg ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage errichten. An das Haus soll eine kleine und ebenerdige Wohneinheit angebaut werden. Mit den Antragstellern sollen vor einer Entscheidung Details geklärt werden.

Unproblematisch war, ebenfalls im neuen Baugebiet Oberspiesheim, die Errichtung eines Gebäudes im Toskanastil und einer Flachdachgarage.
Auch einem Bauantrag in Stammheim an der Bacchusstraße stimmten die Räte zu. Der Plan für die Garage mit der Lage an der Straße Am Sand wurde geändert. Statt einer Garage sollen nun zwei Garagen mit zwei und drei Parkplätzen entstehen. Dies auf beiden Seiten des Geländes zur Straße am Sand hin. Eingefahren in die Garagen wird vom Hof aus über zwei Zufahrten. Dazwischen wird es einen Grünstreifen geben.

Bericht aus der Kindertagesstätte

Helga Gerlach, die Leiterin der Kindertagesstätte „An den Linden“ aus Oberspiesheim, berichtete über die Situation in der Einrichtung.
Die Tagesstätte habe eine Betriebserlaubnis für 90 Kinder, die in vier Gruppen betreut würden, berichtete Gerlach. Dies seien eine Kleinkinder-, eine Übergangs- und eine Regelgruppe sowie die Schulkinderbetreuung. Ab September würden 59 Kinder in den drei ersten Gruppen betreut. Ab März seien 67 Kleine angemeldet. Es gebe überall noch freie Plätze. Ab September werden vier Erzieherinnen und fünf Kinderpflegerinnen für die Zöglinge zuständig sein.

 

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