Schwerstkranke ganzheitlich betreuen

21.11.2006

Mainpost 21.11.2006

 

Schwerstkranke ganzheitlich betreuen

 

Stammheim (VGS) Seit einigen Jahren unterstützt der Frauenbund Stammheim mit Spenden die Arbeit der Palliativstation des Krankenhauses St. Josef in Schweinfurt. Am vergangenen Donnerstag referierte Diakon Georg Kirchner (Brückenpfleger der Station) über die Aufgaben und Tätigkeiten der segensreichen Einrichtung.

Die Station wurde 2002 in der ehemaligen Knüpfer-Klinik in Schweinfurt eröffnet und ist heute Bestandteil des St. Josef Krankenhauses. Diakon Kirchner wird bei seiner täglichen Arbeit unterstützt von zwei Ärztinnen, 14 Pflegern und verschiedenen Therapeuten.

Lindern auf allen Gebieten

Ihre Aufgabe besteht darin, schwerstkranke Menschen ganzheitlich zu betreuen. Hierbei geht es nicht nur um die Linderung von körperlichen Symptomen, sondern auch um die psychischen, sozialen und spirituellen Dinge, die den Patienten in dieser Phase seines Lebens beschäftigen.

Ziel der Behandlung ist es, die Schmerzen der Patienten zu lindern, um anschließend in geborgener Atmosphäre sooft und solange wie möglich wieder in die häusliche Umgebung entlassen zu werden. Darüber hinaus werden aber auch schwerstkranke Patienten bis zu ihrem Tod in der Palliativ-Station betreut.

Hilfe für Angehörige

Auch die Angehörigen, die unter der Situation mit ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern leiden, finden in der Station Beratung und Unterstützung.

In ihrer Arbeit unterstützt wird die Einrichtung von der Hospiz und dem Malteser Hilfsdienst. Deren ehrenamtlichen Helfer betreuen die Patienten zu Hause weiter.

Zum Ende des Referats überreichte Jutta Wirsching (Frauenbund Stammheim) einen Scheck in Höhe von 300 Euro der aus dem Erlös einiger Frauenbundaktivitäten diesen Jahres stammt.

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