Schwimmbad, Museum und Turmcafe

16.06.2015

Mainpost, 16.06.2015

 

GERNACH
Schwimmbad, Museum und Turmcafe

Komm-in-Freizeit in Bad Königshofen mit einem abwechslungsreichen Programm

Ein abwechslungsreiches Programm, das sie selbst mitbestimmen durften, erwartete die zehn Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 15 Jahren, die in diesem Jahr an der Komm-in-Freizeit teilnahmen. Sie fand im Familienbildungshaus der Diözese Würzburg, St. Michael in Bad Königshofen statt.

Die Leitung hatte Komm-in-Vorsitzende Elke Dressel. Mit von der Partie waren die Betreuer Nicole Schneider, Aileen Berchtold, und David Vollmuth.

Gleich am Ankunftstag war die Frankentherme Ziel der Gernacher Gruppe, bequem zu Fuß erreichbar vom Familienbildungshaus aus. Klar, dass die im Wasser noch nicht ganz so sicheren Teilnehmer ständig von den Betreuern im Auge behalten wurden.

Jeweils morgens versammelten sich alle in der Kapelle zu einem Morgenimpuls. Elke Dressel gab – über die Tage der Freizeit verteilt – allen eine kleine Einführung in das Leben ihres Namenspatrons. Gleich am ersten Tag gab es eine Stadtführung durch Bad Königshofen, mit Einblicken in die Stadtgeschichte.

Am Nachmittag war Meiningen das Ziel, besonders das Turmcafe. Die katholische und die evangelische Kirche wurden besichtigt. Der Aufstieg im Turm der Marienkirche forderte die Kondition der Mannschaft ganz schön heraus.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug in die Hochrhön auf dem Programm. Besondere Aufmerksamkeit fanden fleischfressende Sonnentau-Pflanzen und die Moorbadestelle. Nicht alle wagten den Einstieg in das sehr kalte, aber gesunde Bad. Betreuerin Nicole Schneider, die bei der Grenzöffnung 1989 19 Jahre alt war, erzählte spannend, wie sie diese Veränderung damals erlebte.

Schwimmbadbesuch und Museumsbesuch waren die klaren Favoriten auf der Wunschliste der Teilnehmer – so gab es keine langen Diskussionen über Alternativen. Nach ausgiebigem Planschen, Rutschen, Wetttauchen, Wettschwimmen besuchten alle das Archäologische Museum und das Grenzgängermuseum. Die Besitzerin der Eisdiele, die nach dem Museumsbesuch angesteuert wurde, erinnerte sich noch an die Gruppe und begrüßte sie herzlich.

Das geplante Lagerfeuer fiel zwar ins Wasser, aber das Haus St. Michael bot genügend Alternativen zu Spiel und Unterhaltung: Turnhalle, Tischkicker, Tischtennis, Bastelangebote und eine Auswahl an Spielen machten die Wahl schwer. Zum Abschluss versammelten sich alle noch einmal in der Kapelle. Jeder ließ die Erlebnisse der Freizeit Revue passieren, konnte sagen, was ihm gut, und was ihm weniger gut gefallen hat.

Die Gesamtbilanz war positiv. Die Betreuerinnen sprachen der Gruppe ein dickes Lob aus: „Alle gingen respektvoll miteinander um, es gab kaum Streitigkeiten, wenig Verletzungen, sondern alle halfen sich gegenseitig“, ist im Bericht über die Freizeit zu lesen.

Daheim in Gernach warteten die Eltern schon auf ihre Kinder. Es sei ohne doch etwas langweilig gewesen, sagte eine Mutter. Trotzdem waren sich die Kinder sicher: Im nächsten Jahr wollen sie wieder dabei sein.

es

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