Solarstrom für 50 000 Haushalte

05.11.2020

Mainpost 05.11.2020

Kolitzheim

Solarstrom für 50 000 Haushalte

Die Belectric Solar & Battery GmbH aus Kolitzheim hat das aktuell größte Photovoltaik-Projekt Deutschlands, das nicht im Besitz eines Energieversorgers ist, entwickelt und an Luxcara, einen unabhängigen Finanzverwalter für erneuerbare Energien und Infrastruktur-Investments aus Hamburg, verkauft. Belectric wird künftig auch für die Betriebsführung des 172-MW-Solarkraftwerks zuständig sein. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit der Errichtung des großen Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern in den Gemeinden Tramm und Lewitzrand wird noch in diesem Jahr begonnen. Nach der Fertigstellung Ende 2021 werden knapp 420 000 Module das Sonnenlicht in Strom umwandeln. Der produzierte Strom wird rechnerisch den Jahresbedarf von rund 50 000 Haushalten abdecken können. Der erzeugte Strom soll über einen langfristigen Liefervertrag vermarktet werden, teilt das Kolitzheimer Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Belectric-Geschäftsführer Martin Zembsch unterstreicht, dass die GmbH mit diesem Großprojekt ihre Position als einer der führenden Projektentwickler auf dem stark wachsenden deutschen Solarmarkt unter Beweis stellt.

Belectric ist einer der weltweit größten Anbieter für den Bau sowie den Betrieb und die Instandhaltung von Solarkraftwerken und verantwortet das Monitoring von über 2,7 Gigawatt peak an installierter Photovoltaik-Kraftwerksleistung weltweit. Auch Luxcara vertraut bereits seit Jahren auf die Kompetenz aus Kolitzheim und lässt Teile des deutschen, italienischen und französischen Solarportfolios durch das Team von Belectric warten und instand halten.

Luxcara ist ein unabhängiger Asset Manager, der institutionellen Investoren Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Erneuerbare Energien und Infrastruktur eröffnet. Das Portfolio von Luxcara umfasst Solar- und Windkraftanlagen in Europa mit einer Gesamtleistung von über drei Gigawatt und einem Investitionsvolumen in Höhe von mehr als drei  Milliarden Euro.

Zu den News