Stärkere Vernetzung der Orte ein Anliegen

13.05.2006

Mainpost 13.5.2006

 

Stärkere Vernetzung der Orte ein Anliegen

 

Kolitzheim (es) Ein wichtiges Ereignis für die Jugendgemeinschaft Komm-In war im vergangenen Jahr der Einzug in das neue Pfarr- und Gemeindezentrum in Unterspiesheim, sagte Vorsitzende Elke Dressel in der Jahreshauptversammlung. Dank sagte sie allen, die sich dafür engagierten.

Die Aktivitäten von Komm-In sind hauptsächlich auf die Ortschaften Unterspiesheim Oberspiesheim und Gernach konzentriert. In Unterspiesheim bieten Carmen Schmitt und Karin Karch im Gemeindezentrum Gruppenstunden für Grundschulkinder. In Gernach können sich die Vorschüler des Kindergartens sowie Grundschüler und -innen, aber auch die Kinder von der 5. bis zur 7. Klasse alle 14 Tage mittwochs im Alten Rathaus treffen. Lydia Schug, Linda Nickel, Beata Müller und Hedwig Treutlein-Scholl betreuen die Gruppe Früchtetraum und machen Spiel- und Bastelangebote. Manchmal werden auch Ausflüge unternommen. Zu den Treffen kommen im Schnitt 25 Kinder. Die Angebote bestehen nun schon 13 Jahre.

Die Jugendlichen der 6. bis 8. Jahrgangsstufe in Gernach können sich freitags und samstags im Komm-In-Raum treffen. Dieser Treff findet in Eigenverantwortung statt. Es gibt aber gelegentlich Besuche von Erwachsenen, um einen Überblick zu haben, was dort geschieht. Das Angebot wird je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich genutzt.

An dorfübergreifenden Aktionen ist heuer ein Besuch der Gruppe Früchtetraum in der Pfarrbücherei Unterspiesheim vorgesehen. Die Gruppe aus Unterspiesheim will auch die Gernacher Gruppe besuchen. Für wichtig hält man bei Komm-In auch die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde. So war Komm-In-Vorsitzende Elke Dressel wieder maßgeblich bei der Durchführung des Ferienlagers 2005 der Ministranten bei Wörnitz beteiligt. Heuer ist in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Unterspiesheim-Oberspiesheim-Gernach-Grettstadt eine Freizeit im Schullandheim Schaippachsmühle für Kinder im Alter von 9 12 Jahren geplant. Elke Dressel zeichnet hierfür verantwortlich.

Wie die Vorsitzende berichtete, führte die Winterwanderung von Komm-In diesmal nach Oberspiesheim. Im Rahmen der Kooperation mit der Offenen Behindertenarbeit des Diakonischen Werkes Schweinfurt nahmen Jugendliche aus Oberspiesheim und Unterspiesheim an zwei Wochenend-Freizeiten teil. Zwölf Behinderte und zehn Nichtbehinderte waren an bei der Freizeit an der Schaippachssmühle bei Gemünden. Die zweite Freizeit fand im Herbst in der Jugendbildungsstätte des Bezirksjugendringes statt. An ihr nahmen etwa die gleiche Zahl an Jugendlichen teil. In der Osterwoche besuchten Sarah Dünninger, Anne-Christine Stein und Anja Keil eine Gruppenleiterschulung des BDKJ in Münnerstadt.

Zusammenfassend wies Elke Dressel darauf hin, dass die Vernetzung zwischen den Ortschaften ein großes Anliegen von Komm-In sei. Sie werde nicht müde, immer wieder gemeinsame Aktivitäten von Jugendlichen anzustoßen oder zu fördern. "Bei solchen gemeinsamen Aktionen wächst immer was" zeigte sie sich überzeugt.

Erfreut war Elke Dressel auch über die Einladung in den Pfarrgemeinderat nach Kolitzheim, wo sie über ihre Erfahrungen mit Jugendarbeit berichten konnte. 3. Bürgermeister Martin Mack bedankte sich bei Komm-In für die Arbeit, die für das soziale Leben der Gemeinde ein wichtiger Beitrag sei, gerade wenn man bedenke, wie lange diese Arbeit mit großem Einsatz und großer Kontinuität schon geleistet werde.

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