Stammheimer Straßenweinfest als Besuchermagnet

30.07.2018

Mainpost 30.07.2018

 

STAMMHEIM

Stammheimer Straßenweinfest als Besuchermagnet

„Wer die Wahrheit im Wein finden will, darf die Suche nicht schon nach dem ersten Glas aufgeben!“ Diese Worte sollten sich die Gäste beim 36. Stammheimer Straßenweinfest zu Herzen nehmen, so der Rat der örtlichen Weinprinzessin Annika Moller. Zuvor hatte sie ihre Begrüßung auf dem voll besetzten Dorfplatz am Weiher mit dem bekannten philosophischen Spruch „In vino veritas („Im Wein liegt Wahrheit“) eingeleitet.

Zur Wahrheit beim Weinfest in Stammheim gehörte natürlich neben den erlesenen Weinen vom Weinstand und aus der Bocksbeutelbar auch die vielen fränkischen Köstlichkeiten, welche die zahlreichen fleißigen Helfer in aufwändig dekorierten Ständen zubereiteten und ausschenkten. Daneben bot der idyllische Festplatz um den Dorfweiher im Herzen des Weinortes bei ein perfektes Ambiente für ein stimmungsvolles Fest. Zu guter Letzt waren es einmal mehr die „Stammheimer“, welche bei ihrem „Heimspiel“ mit der passenden Musik die Gäste unterhielten und zum späteren Abend hin den Festplatz unter freiem Himmel zur Partymeile machten. Unzählige Besucher feierten so bei sommerlichen Temperaturen friedlich bis in die Nacht.

Bereits zum zweiten Mal als örtliche Weinhoheit eröffnete Weinprinzessin Annika nun das Weinfest, zur Seite stand ihr eine ganze Schar von Weinprinzessinnen und Symbolfiguren von Main und Steigerwald. Ihrer Einladung waren auch eine große Zahl an Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden gefolgt.

Schon beim Empfang hatte Annika Moller die Lacher der Ehrengäste auf ihrer Seite: Falls nach einem ausschweifenden Weinfestabend beim Verlassen des Festgeländes die Koordinationsfähigkeit nicht mehr voll ausgeprägt vorhanden sei, habe das auch Vorzüge, denn: „Wer schwankt, hat mehr vom Weg“, sagte sie mit einem Augenzwickern.

Unter den Klängen der Stammheimer zogen die Fahnenabordnungen und Ehrengäste vom Hof des Familienanwesens der Weinprinzessin dann hinauf zum Festplatz. Matthias Hübner begrüßte im Namen der Festgemeinschaft, bestehend aus Sport- und Musikverein die zahlreichen Gäste und bedankte sich sogleich bei den unzähligen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz sowie bei den Anwohnern am Weiher für ihr Verständnis vor, während und nach dem Fest.

Landrat Florian Töpper bemerkte in seinem Grußwort, dass die Weinfest-Kultur im ganzen Landkreis für die Stärken des ländlichen Raumes stehe, insbesondere Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement sowie Lebensfreude seien hierbei zu nennen und gleichermaßen hier in Stammheim vorzufinden, betonte der Landrat stolz.

„Weinfeste sind das Aushängeschild für jeden Weinort“, sagte Bürgermeister Horst Herbert, der den ausrichtenden Vereinen auch im Namen der Gemeinde ein großes Kompliment und Dankeschön aussprach. Traumhaftes Wetter, romantische Atmosphäre, tolle Weine und ausschließlich selbst gemachte Speisen ließen keine Wünsche offen und machten das Weinfest zum Besuchermagnet schlechthin, so das Gemeindeoberhaupt.

Am Sonntag, dem zweiten Weinfesttag, unterhielt am Mittag und Nachmittag Alleinunterhalter „Helmut“ die Gäste, ehe abends die „Die Abersfelder“ zum Weinfestausklang aufspielten.

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