Statt kurzlebiger Pappeln nun standhafte Bergahorne

16.12.2006

Mainpost 16.12.2006

 

Statt kurzlebiger Pappeln nun standhafte Bergahorne

 

Herlheim (BP) Zwar konnten in diesem Herbst die Landwirte ihre neuen und großen Grundstücke in Besitz nehmen, trotzdem ist die Flurbereinigung noch längst nicht abgeschlossen.

Im kommenden Jahr werden Grünbepflanzung und Renaturierung in der ganzen Gemarkung erfolgen. Die erste Maßnahme, die Umgestaltung der die Hybrid-Pappelallee am Gerolzhöfer Weg im Südosten des Dorfes, wurde bereits ausgeführt. Hier war eine Neupflanzung als Ersatz für die kurzlebigen Pappeln notwendig geworden, da die überalterten Bäume bereits starke Ausfallerscheinungen zeigten.

Wegen der Astabbrüche stellten diese Pappeln immer mehr eine Gefahr dar und wurden deshalb im Frühjahr gefällt. Da diese Großbaumreihen prägend für die Ortsausgangssituation von Herlheim sind, wurde im Zuge des Neuordnungsverfahrens beschlossen, wieder eine Allee anzulegen, allerdings wurden nun 22 Bergahorne gepflanzt.

Bei der Anlage der Allee wurde den Erfordernissen der modernen Landwirtschaft bezüglich des Lichtraumprofils und der Wegabstände Rechnung getragen, so Hilmar Volkamer, der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Herlheim 2. Die Kosten für die Neuanlage betrugen laut Volkamer zirka 10 000 Euro, die aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Bayern finanziert wurden. Mit dieser Allee wurde ein gelungener Bezug zwischen dem neu gestalteten Dorf und der Flur hergestellt.

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