Straßenweinfest ein Dauerbrenner

24.07.2019

Mainpost 24.07.2019
Lindach
Straßenweinfest ein Dauerbrenner

Weinprinzessin Shivani Knoblach freut sich jetzt schon auf ihr "Heimspiel“, auf das 30. Lindacher Straßenweinfest am ersten August-Wochenende. Auf vielen Weinfesten in der Umgebung war sie in letzter Zeit zu Gast, wo sie im Kreise ihrer Amtskolleginnen den Lindacher Kreuzpfadwein repräsentierte. Nun darf sie sich mit Recht am 3./4. August auf „ihr Weinfest“ freuen, das sie auf dem Dorfangerplatz des Kreuzpfadortes im Schatten des historischen Rathauses eröffnen wird.

Da es ein Jubiläumsweinfest ist, haben sich die sieben Mitglieder der Festleitung (Oliver und Fabian Bedenk, Sebastian und Jonas Seger, Kevin Dusel, Florian Dittmann und Andreas Rock) mächtig ins Zeug gelegt und sich besondere Höhepunkte ausgedacht.

Nach dem Einzug der Repräsentanten aus Weinadel und Politik heizen wiederum die „Partyvögel“, die inzwischen auf dem Lindacher Straßenweinfest zur Kultband geworden sind, die Stimmung an. Bengalische  Beleuchtungen an den Häusergiebeln und, in diesem Jahr neu, eine Wunderkerzenshow um Mitternacht werden das Altdorf in ein südländisches Flair mit romantischer Note tauchen. Für Besucher von der anderen Mainseite verkehrt die Mainfähre durchgehend bis 21 Uhr und dann stets zur vollen Stunde bis um 1 Uhr.

Am Sonntagvormittag gibt es die Getränke zum halben Preis. Für die musikalische Unterhaltung am zweiten Tag spielt die Blaskapelle des örtlichen Kulturvereins, die „Lindacher Böhmer“. Als Höhepunkt des Jubiläumsfestes bietet der junge Lindacher Pilot Mike Endres am Sonntag ab 11 Uhr Hubschrauberrundflüge an.

Als im Jahre 1990 das erste Straßenweinfest über die Bühne ging, gab es im 500-Einwohner-Dorf gleich drei Feste dieser Größenordnung: die Weinbergs- und Blütenwanderung, das Zeltweinfest und eben das Straßenweinfest. Nach 17 Jahren in ununterbrochener Reihenfolge schlief das Zeltweinfest dann ein. Die beiden anderen Feste, die mittlerweile überregionalen Charakter erzielen, laufen heute noch als Dauerbrenner ohne Unterbrechungen.

Es ist für das 500-Seelen-Dorf sicherlich auch etwas Besonderes, dass bisher noch keine Versorgungsstände an professionelle Unternehmer vergeben werden mussten dank der fleißigen Mithilfe der einheimischen Helferinnen und Helfer.

 

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