Suche nach Lösungen für neuralgische Punkte

23.03.2006

Mainpost 23.3.2006

 

Suche nach Lösungen für neuralgische Punkte

 

Kolitzheim (BP) Über eine Verkehrsschau im Gemeindegebiet, deren Ergebnis und die notwendigen, zum Teil schon getätigten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation berichtete Bürgermeister Horst Herbert in der Gemeinderatssitzung.

Bei dem viel bemängelten Fußgängerüberweg an der Wadenbrunner Straße in Kolitzheim wird demnächst die Markierung angebracht. Weiter wurde entschieden, dort die Bordsteinreihe an der Ausfahrt an der Überquerungshilfe Richtung Dorf zurück zu setzen.

In Gernach war wegen eines hohen Strauches die Kreuzung "Am Graben"/"Schweinfurter Weg" schlecht einsehbar. Der Strauch wurde nun bereits entfernt. Für den Verkehr gilt eine Rechts-vor-links-Regelung. Eine weitere Möglichkeit, auf die Kreuzung aufmerksam zu machen, sei, so Herbert, den Gehweg um die Kurve herum zuziehen. Zunächst soll die Situation beobachtet werden, entschied das Gremium.

Im Kurvenbereich zur Unterspiesheimer Straße wird, um das Überfahren zu verhindern, ein Findling platziert. Schon gepflanzte Bäume sollen im Neubaugebiet Gernach weiter nach vorne gesetzt werden, um die Einbuchtungen besser kenntlich zu machen.

Ebenfalls in Gernach wünschen sich Landwirte an der Einmündung der Brunnengasse in die St.-Ägidius-Straße einen weiteren, höher angebrachten Verkehrsspiegel, weil sie mit ihren Traktoren Schwierigkeiten beim Einfahren in die vorfahrtsberechtigte Straße haben, berichtete Herbert weiter. Nach einiger Diskussion wurde beschlossen, zu versuchen, den Spiegel zu verstellen. Auch der Vorschlag eines Gemeinderats, die betroffenen Landwirte sollten sich einen Lkw-Spiegel besorgen und selbst an der Kreuzung anbringen fand im Gremium Gefallen.

In Lindach wird ein Betonweg von Besuchern eines Pferdehofes häufig zu schnell befahren. Eine Möglichkeit, dies zu unterbinden, sei, den Weg für Unbefugte zu sperren, sagte der Bürgermeister. Dagegen sprach sich aber das Gremium aus und beschloss, es bei der gegenwärtigen Regelung zu belassen. Es gebe sicher Raser, aber die Geschwindigkeit würde auch häufig falsch eingeschätzt, so die Meinung.

Für die Kreuzung "Am Sand" zum neuen Baugebiet in Stammheim wurde beschlossen, die Rechts-vor-links-Regelung geltend zu machen, wobei auch ein Feldweg mit eingeschlossen sein soll.

Wegen der Friedhofsmauer ist in Zeilitzheim die Sicht aus dem Schleifweg in die Johann-Pröschel-Straße schon immer schlecht. Nach der Verlegung der Straße Richtung Gaibach fahren die Autos auf der vorfahrtsberechtigten Straße nun weiter rechts, was die Situation noch verschärfe, so die Meinung in der Bürgerversammlung. Um eine bessere Sicht zu gewährleisten, wurde das Schild "Herzlich willkommen" anders gestellt, informierte Herbert.

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