Trendwende bringt Hoffung

01.09.2006

Mainpost 1.9.2006

 

Trendwende bringt Hoffung

 

KOLITZHEIM (FI) Eine hoffnungsvolle Trendwende in der Landwirtschaft erkannten die meisten Sprecher bei der Eröffnung des Feldtags auf dem Hofgut Wadenbrunn. Die gestiegenen Chancen für den Landwirt liegen ihrer Ansicht nach darin, dass der Bauer nicht mehr nur Nahrungs-, sondern auch Energieerzeuger ist. Die in den letzten Jahren gestiegenen Energiepreise begünstigen das neue Aufgabenfeld für die Landwirtschaft.

Paul Graf von Schönborn, Besitzer des Hofguts Wadenbrunn, freute sich, dass das Areal heute für bessere Zwecke Verwendung findet als im Dritten Reich, wo das Gelände als geheim gehaltener Flugplatz diente. Jetzt habe sich das Hofgut alle zwei Jahre zum Zentrum für europäische Landtechnik und für alle Arten von Saatgut entwickelt, sagt der Graf mit Hinweis auf Ausstellerfirmen aus 25 Ländern.

1996 habe der Feldtag noch 7500 Besucher gehabt, mittlerweile ist diese Zahl auf 40 000 gestiegen, so Graf von Schönborn. Erfreulich sei, dass so viele junge Landwirte den Weg nach Kolitzheim gefunden haben. Das wertete der Sprecher als Zeichen dafür, dass diese Landwirte ihre Betriebe dynamisch führen wollen. "Die Welt zu Gast in Kolitzheim" sagte der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Bender in Anspielung auf die Weltneuheiten in der Schlepper-Technik.

Hermann Merschroth, Sprecher der Geschäftsführung bei Fendt, war sich sicher, das die Landwirtschaft jetzt wieder eine dauerhafte Existenz hat. Landwirtschaftsminister Josef Miller nannte den Feldtag "ein Highlight der Agrartechnik".

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