Vom bunten Rock zum Feldgrau

03.03.2007

Mainpost 3.3.2007

 

Vom bunten Rock zum Feldgrau

 

Wieder viel geboten beim Museumsfrühling

„Vom bunten Rock zum Feldgrau“ lautet das Motto des traditionellen Museumsfrühlings im Stammheimer Museum für Zeitgeschichte am 31. März und 1. April. Die Schirmherrschaft hat Landtagspräsident a.D. Johann Böhm übernommen.

Ein Feldlager mit Darstellergruppen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs in den Original-Uniformen und mit allen damaligen Waffen und Gerätschaften sowie eine extra nachgebaute Bunkerstellung sollen den Gästen einen Eindruck vom Militärleben im „Bunten Rock“ his hin zu den Stellungskriegen vor 90 Jahren bei Verdun vermitteln. Es ist die Zeit, als erstmals Maschinengewehre, Kampfgas oder ab 1916 der Stahlhelm zum Einsatz kommen.

Zu dem Museumsfest werden auch Gäste aus Frankreich erwartet. 2004 hatte bekanntlich eine Abordnung des Museums für Zeitgeschichte in Stammheim unter der Leitung von Günther Weißenseel an den Veranstaltungen zum 60. Jahrestag der Invasion in der Normandie teilgenommen. Am Omaha Beach konnte die Delegation mit ihrer Feldbäckerei zahlreiche neue Freunde gewinnen, von denen einige, die sich auf die Zeit des Ersten Weltkriegs spezialisiert haben, nun zum Museumsfrühling nach Stammheim kommen. Dafür hat Günter Weißenseel bereits zugesagt, im November 2008 wieder nach Frankreich zu kommen, um dort das „Friedensbrot“ zu backen, wenn sich die Schlacht von Verdun zum 90. Mal jährt.

Daneben findet auf der oberen Museumswiese ein allgemeines Militärcamp statt.

Das Programm im einzelnen:

Samstag: 10 Uhr Festakt mit Ehrengästen; 11.30 Uhr Vorführung Stellungskrieg, Exerzieren; 12 Uhr Essen aus der Feldküche; ganztägig: Feldlager, Fahrzeug- und Panzervorführungen, Feldbäckerei, Feldbahn, Schmiede.

Sonntag: 10 Uhr Weißwurstfrühstück, Frühschoppen; 12 Uhr Essen aus der Feldküche; ganztägig: Feldlager, Fahrzeug- und Panzervorführungen, Feldbäckerei, Feldbahn, Schmiede; 17 Uhr Großes Aufräumen.

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