Von 78 bis 100 Prozent richtige Antworten

16.03.2007

Mainpost 16.3.2007

 

Von 78 bis 100 Prozent richtige Antworten

 

GERNACH (ES) 24 junge Feuerwehrleute erfolgreich zu Truppfrauen und -männern ausgebildet

Die schriftliche Abschlussprüfung beendete die Truppmannausbildung 2006/2007. 24 Truppfrauen und -männer aus Stammheim (8), Zeilitzheim (5), Kolitzheim (1), Gernach (4), Unterspiesheim (2) und Brünnstadt (4) hatten sich der Ausbildung unterzogen; drei davon legen die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt ab, die anderen haben alle die Prüfung bestanden.

An fünf Samstagen und zehn Abenden hatten sich die jungen Lehrgangsteilnehmer in 80 Unterrichtsstunden seit Oktober letzten Jahres mit dem umfangreichen Lernstoff auseinander gesetzt. Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Rechte und Pflichten der Feuerwehrleute, Löschgeräte, Schläuche, Armaturen, gefährliche Stoffe und Güter, Gefahren der Einsatzstelle, so lauteten einige der Themen, die die örtlichen Feuerwehrkommandanten Alexander Bönig und Benedikt Schuster (Unterspiesheim), Uwe Klos und Norbert Pfaff (Kolitzheim), Jürgen Friedrich (Gernach), Norbert Weißenseel und Marco Stühler (Stammheim) Matthias Markert und Holger Hellert (Lindach), sowie Werner Herbert und Jonas Redweik aus Zeilitzheim sowie Thomas Zink und Franz Hepp aus Gerolzhofen unter Leitung von Kreisbrandmeister Winfried Seißinger (Stammheim) den Teilnehmern schmackhaft machten.

Zusätzlich mussten die Teilnehmer auch einen Erste-Hilfe Kurs erfolgreich abgeschlossen haben, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Die Prüfung wurde von Kreisbrandinspektor Peter Hauke durchgeführt. Er lobte die Prüfungsteilnehmer für ihre guten Ergebnisse: Zwischen 78 und 100 Prozent richtig beantworteter Fragen liege die Bandbreite der Ergebnisse. Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm betonte, dass es ein wichtiger Punkt der Ausbildung zum Truppmann sei, zu wissen, wie man sich selbst schützen könne; es gelte auch, Kompetenz zu erwerben bei den vielfältigen Einsätzen, zu denen die Feuerwehr gerufen werde. Kreisbrandmeister Winfried Seißinger erinnerte daran, dass die praktische Ausbildung in die Verantwortung der jeweiligen Ortsfeuerwehr gelegt sei. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die Unterstützung, bei den Verantwortlichen der Feuerwehr Gernach dafür, dass die Räume für den Unterricht zur Verfügung standen. Mit der Überreichung der Bestätigung über den bestandenen Lehrgang endete der offizielle Teil; die frisch gebackenen Truppmänner und - frauen waren noch zu einem Essen in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Gernach eingeladen. Dabei gab es Gelegenheit, die Jugendlichen nach ihren Motiven für ihren Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr zu befragen. So sagte einer: „Schreib doch mal, dass nicht alle Jugendlichen gewaltbereit, drogensüchtig und verkifft sind – wir tun auch was für die Gemeinschaft“.

Zu den News