Von Angesicht zu Angesicht

10.04.2006

Mainpost 10.4.2006

 

Von Angesicht zu Angesicht

 

stammheim Das Leiden Jesu wurde in der Stammheimer Pfarrkirche mit einem überregionalen Jugendkreuzweg unter dem Motto "Von Angesicht zu Angesicht" in Erinnerung gerufen.

Bereits seit 1958 werden Kreuzwege dieser Art vom BDKJ bundesweit abgehalten, die seit 1972 auch ökumenisch ausgerichtet sind.

Als Organisatoren zeichneten der Liturgische Kreis der Pfarrgemeinde und die Katholische Landjugend Stammheim, unterstützt vom Dekanat Schweinfurt Süd, für den Abend verantwortlich.

Zum Bedauern der Veranstalter kamen nur sehr wenige Gläubige, um der überörtlichen Veranstaltung des Dekanats beizuwohnen. Doch die Jugendlichen, die kamen, erlebten einen besinnlichen vorösterlichen Abend, der das Martyrium Jesu anschaulich machte.

Dekanatsjugendseelsorger Wolfgang Schöller aus Gerolzhofen hatte hierfür eine Bilddokumentation mit Bildern von Hetty Krist (Niederlande) zusammengestellt. Anke Nöller, Eva-Maria Wieland und Verena Seißinger trugen zu den Bildern die dazugehörigen Interpretationen vor. Diese stellten die Zusammenhänge der Sorgen und Nöte der heutigen Zeit mit den Stationen des Kreuzweges her.

Stephan Barthelme leitete durch den Jugendkreuzweg und rundete die Beiträge mit Bibelzitaten ab.

Die anwesenden Gläubigen legten Seile, als Zeichen für die Geißelung und das Geschlagen werden, Rosen, als Symbol für die Liebe und rote Tücher, als Zeichen für den Schutz und die Zuwendung am Fuß des Kreuzes nieder.

Im Anschluss an den Jugendkreuzweg lud der Liturgische Kreis zu Tee und Kuchen ins historische Stammheimer Rathaus ein.

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