Wallfahrer trotzen dem Wetter

08.05.2019

Mainpost 08.05.2019

Gernach

Wallfahrer trotzen dem Wetter

Trotz Wind und Regen machten sich 36 Wallfahrerinnen und Wallfahrer am vergangenen Wochenende mit ihren Fahrrädern auf den Weg nach Vierzehnheiligen. Pfarrer Thomas Amrehn hatte sie am Samstag morgen in der St. Aegidius-Kirche mit dem Reisesegen verabschiedet. "Das Wetter hat uns alles abverlangt", sagte KAB- Vorsitzender und Wallfahrtsführer Thomas Treutlein: Strömender Regen und kalter Wind waren ständige Begleiter auf der etwa 90 Kilometer langen Hinfahrt zum Wallfahrtsort.

MaryAnn Fuchsberger und Edeltraud Kraus hatten im Begleitfahrzeug – wie schon lange Jahre als Begleiterinnen der Fahrradwallfahrt der KAB Gernach – Hilfen für die kleinen Notfälle während der Fahrt bereit. Unterwegs gab es immer wieder kurze Haltepunkte mit meditativen Impulsen, die Elke Dressel vorbereitet hatte. Höhepunkt der Wallfahrt ist immer der Gottesdienst in der prachtvollen Basilika, die nach den Plänen von Balthasar Neumann in den Jahren 1743 bis 1772 erbaut wurde, obwohl er schon im Jahr 1753 verstorben war. Sie ist den vierzehn Nothelfern geweiht. Klar, dass man am Abend noch zusammensaß und sich unterhielt, froh, die Unbilden der Witterung überstanden zu haben. Auf der Rückfahrt meinte es Petrus etwas besser mit den Wallfahrern; es war zwar kalt, aber von Regen blieben sie verschont.

Vierzehnmal teilgenommen

Wortgottesdienstleiter Wolfgang Lukas hieß die Wallfahrer an der Bushaltestelle willkommen. Vertreterinnen des Frauenbundes überreichten den Wallfahrern eine Rose und hießen sie so ebenfalls herzlich willkommen. Auch ein kleines Mädchen fand Freude daran, Rosen an die Wallfahrer zu verteilen, und sie war natürlich als Helferin der Frauenbund-Frauen herzlich willkommen. Unter den Klängen der Musikkapelle Gernach, mit Gesang und Gebet zogen die Wallfahrer mit den Angehörigen und den Gläubigen, die zum Empfang der Wallfahrer ebenfalls gekommen waren, in die Gernacher St. Aegidius-Kirche.

Der KAB-Vorsitzende Thomas Treutlein zeigte sich dankbar, dass die Wallfahrt ohne größere Unfälle zu Ende gegangen ist. Er machte den Wallfahrern ein Kompliment, dass alle die Wallfahrten trotz der unfreundlichen Witterung "fast ohne Klagen" durchgestanden hätten. Anschließend wurden Rosa Schüll und Peter Häusner für die siebenmalige, Matthias Back und Rudolf Bönsch für die vierzehnmalige Teilnahme an der Wallfahrt geehrt. Nach dem obligatorischen Schlussfoto wartete ein kleiner, wohlverdienter Imbiss auf die Wallfahrer.

 

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