Wallfahrt fiel Regen zum Opfer

09.05.2017

Mainpost 09.05.2017

GERNACH

Wallfahrt fiel Regen zum Opfer

Der Frauenbund Gernach hatte zur Wallfahrt mit Gottesdienst zur Wolfskapelle eingeladen. Sie musste jedoch abgesagt werden. Der Gottesdienst wurde statt dessen in der St.-Aegidius-Kirche in Gernach gefeiert.

Nicht, weil man nicht gern gewallt wäre, sondern weil endlich der von Landwirten und Gärtnern lang ersehnte Regen kam. Und ein bisschen Wallfahrtsgefühl war noch gegeben, weil die Musikkapelle Gernach unter Alfred Glos den Gesang der Gläubigen unterstützte. Der Gottesdienst wurde vom Vorstand des Frauenbundes vorbereitet und mitgestaltet.

Pfarrer Thomas Amrehn nahm in der Predigt Bezug darauf, dass vor 100 Jahren Maria erstmals als „Patrona Bavariae“ gefeiert wurde. Schon 1697 errichtete Herzog Maximilian die Mariensäule auf dem Marienplatz in München. Vor ihr aus sollten alle Entfernungen in Bayern gemessen werden. Das sollte deutlich machen, dass sich alle an Maria orientieren sollten. Diese Orientierung an Maria als Vorbild könne auch für uns gelten, so der Seelsorger. Maria hatte es nicht leicht mit ihrem Sohn, der „nicht besonders familienfreundlich“ war, wenn er etwa sage, dass zu seiner Familie die gehören, „die den Willen meines Vaters tun“.

Trotzdem habe sie ihm vertraut und sei zu ihm gestanden, bis zu seinem Tod am Kreuz.

Nach dem Gottesdienst waren alle noch zu einer Maibowle ins Alte Rathaus eingeladen, um als Gäste des Frauenbundes den Mai zu feiern.

 

 

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