„Zusammenhalt der Grundstock“

15.12.2008

Mainpost, 15.12.2008

 

GERNACH

„Zusammenhalt der Grundstock“

Weihnachtsfeier des TSV Gernach mit Theaterspiel

 

Auf viele erfreuliche Begebenheiten im Jubiläumsjahr – der TSV Gernach konnte heuer sein 80-jähriges Bestehen feiern – blickte TSV-Vorsitzender Dieter Dietz in der Weihnachtsfeier zurück. Sein Dank galt den Gernacher Vereinen für die gute Zusammenarbeit und der Gemeinde Kolitzheim für die vielfältige Unterstützung, vor allem für den Zuschuss zum Solardach, das hilft, die Heizkosten für das Sportheim zu senken.

 

Nach einem Überblick über die sportlichen Erfolge des TSV Gernach in den einzelnen Abteilungen stellte Dieter Dietz fest: „Unser Zusammenhalt ist der Grundstock für den Erfolg des TSV Gernach“.

2. Bürgermeister Martin Mack überbrachte die Grüße der Gemeinde. Die Aktivitäten des TSV Gernach seien ein wichtiges Element des gesellschaftlichen Lebens in Gernach, das Sportheim ein „kommunikativer Mittelpunkt“ des Dorfes. Der Jugendarbeit des Vereins und den Betreuerinnen und Betreuern, die diese Jugendarbeit trügen, galt Macks besondere Anerkennung.

Die Geschenke für die Aktiven und für die, die hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf sorgen, überreichte der Stellvertretende Vorsitzende des TSV, Roland Grau.

Umrahmt wurde die Weihnachtsfeier von der Musikkapelle Gernach unter Leitung von Alfred Glos. Die Musiker spielten weihnachtliche Weisen und begleiteten den gemeinsamen Gesang der Festversammlung.

 

Ein Höhepunkt der Weihnachtsfeier war das Theaterstück „A kleen's Gerücht“. Maria Wolf hatte das Stück aus ihrem Archiv – Sie hatte es vor 25 Jahren schon einmal in Sennfeld aufgeführt – „ausgegraben“ und einstudiert mit Gaby Berchtold, Andrea Heck, Elke Weilhöfer, Elke Dressel, Siegfried Heck, Peter Wolf, Michael Dotzel und Hermann Laarz. Unter großem Gelächter des Publikums wurde gezeigt, wie aus einem relativ harmlosen Sturz von Andres, der den Most für seinen Kriegskameraden aus dem Keller holen wollte, im Dorfgespräch bei der Milchabgabestelle, beim Bäcker, beim Friseur allmählich eine Querschnittslähmung wurde. Damit nicht genug: der zufällige Blick aus dem Fenster des Friseurladens, an dem eine junge Frau mit einem Blumengebinde vorüberging, war Anlass zur entsetzten Vermutung, dass Andres gar schon gestorben sei. Die Stammtischbrüder von Andres sahen sich jetzt in der Verpflichtung, der armen Gattin des angeblich Verstorbenen ihr Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. In angemessener Trauerkleidung selbstverständlich. Dass Andres dann seine Stammtischbrüder schon wieder bei recht guter Gesundheit auf dem Sofa sitzend empfing, war Anlass zu großer Freude und wohl zu manchem Gang über die Kellertreppe zum Most.

 

Viel Spaß gab es dann noch bei der Verteilung der Preise der Tombola. Jeder Gast der Weihnachtsfeier hatte zur Begrüßung eine Losnummer erhalten. Glücksfee Alena Schmitt zog die Lose, so dass sich mancher Besucher noch über einen Essensgutschein für die Kirchweih im Sportheim, für einen Fisch beim Gernacher Fischerfest oder gar über eine Flasche Ramazotti freuen konnte.

 

 

 

 

 

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