Zustand des Friedhofs bemängelt

24.02.2006

Mainpost 24.2.2006

 

Zustand des Friedhofs bemängelt

 

Kolitzheim (BP) Zahlreiche Wünsche, Anliegen und Fragen hatten die Kolitzheimer bei der Bürgerversammlung an Bürgermeister und Gemeinderäte.

Für die Kanalspülung benutze die Firma Ebner Wasser aus dem Fernwassersystem, bemängelte Heinrich Theuerer und bezeichnete diese Verschwendung von Trinkwasser als Todsünde. Es müsse doch technisch machbar sein, andere und billigere Möglichkeiten zu finden, um die Tankwagen zu füllen. Hierzu könne er nicht viel sagen, werde sich aber darum kümmern, antwortete Bürgermeister Horst Herbert.

Der gesamte Friedhof sei in einem sehr schlechten Zustand, beanstandete Theuerer weiter. Andere Friedhöfe seien schlechter, ging Gemeinderat Alfred Bumm auf das Thema ein. Für Fassungen und Grabsteine sei jeder selbst verantwortlich und die Wege müssten nicht unbedingt gepflastert oder mit Platten belegt sein. Die Hecken und Bäume werden sich die örtlichen Gemeinderäte vor Ort ansehen, wurde beschlossen.

Warum eine Anlage am Sportplatz, die rege genutzt werde, nicht bezuschusst wurde, wollte Franz Häusner wissen. Die Gemeinde müsse sich nach den Richtlinien des BLSV richten, die dies nicht befürwortete, antwortete Herbert.

Das Scheuring-Anwesen, in deren Halle sich die Feuerwehr befinde, stehe zum Verkauf. Ob die Gemeinde sich hier einkaufe, wollte Gerhard Stark wissen. Diese Angelegenheit sei noch ganz neu, und man habe sich noch nicht damit befasst, sagte das Gemeindeoberhaupt.

Erwin Heß meinte, die Kindergartenbeiträge der gemeindlichen Kindergärten seien billiger als die der kirchlichen. Er wollte wissen, warum nicht alle gleich hoch seien. Das Gegenteil sei der Fall, die gemeindlichen Einrichtungen seien teurer, widersprach Herbert. Die freien Träger könnten kalkulieren wie sie wollten. Allerdings schreibe der Caritasverband Mindestbeiträge vor, deshalb der Unterschied.

Die Gemeinde habe doch viele Dachflächen. Hier könnten Fotovoltaikanlagen installiert werden, schlug Gottfried Hell vor. Dies rechne sich nicht, da die Gemeinde keine Zuschüsse erhalte, war die Antwort.

Warum die Gemeinde bei 26 Trauungen im Jahr einen vierten Standesbeamten benötige, wollte Beate Reß wissen. Trauungen seien nur ein Bruchteil der Arbeit eines Standesbeamten. Noch vieles andere, wie zum Beispiel die Ausstellung von Urkunden käme dazu und die Besoldung des neuen Standesbeamten habe sich nicht erhöht, gab Bürgermeister Horst Herbert dazu auskunft.

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