50 Nistkästen in Lindachs Obstgärten aufgehängt

27.03.2020

Mainpost 27.03.2020

 

Lindach

50 Nistkästen in Lindachs Obstgärten aufgehängt

Auf Initiative des Vorsitzenden des Winzervereins Lindach, Hubert Dotzel, finanzierte der örtliche Winzerverein das Material für 50 Nistkästen, die nun der heimischen Vogelwelt als Nisthilfen zur Verfügung stehen werden. Dotzel besorgte die Fichtenbretter, schnitt sie zurecht und bohrte die Einfluglöcher. Da die Höhlenbrütenden Singvögel unterschiedlich groß sind, mussten die Schlupflöcher auch entsprechend unterschiedlich groß werden. Dies ist wichtig, damit die körperlich großen Arten nicht die kleineren verdrängen.

In Peter Bock fand Dotzel einen hilfsbereiten, fachkundigen Handwerker, der die Bretter fachgerecht zu kleinen Häuschen zusammenschraubte. Das örtliche Kindergartenteam unter der Leitung von Julia Heuler bemalte mit ihren Schützlingen die Häuschen mit bunten Farben. Das geschah allerdings schon vor der zwangsläufigen Schließung der Kindertagesstätte, bedingt durch die Corona-Krise. Deshalb konnten nicht alle Nistkästen fertig bemalt werden und auch die Kinder konnten nicht beim Aufhängen dabei sein. Die restlichen Häuschen werden jedoch noch nachträglich gestaltet, sobald der Kindergarten wieder geöffnet ist.

Somit brachte Hubert Dotzel vorerst rerst etwa die Hälfte der Nistkästen an den Obstbäumen an, die entlang des Lindacher Touristenpfads „Landerlebnisweg“ stehen, damit zumindest schon mal einige Vögel eine Brutstätte finden können. Sobald die Corona-Krise etwas abgeschwächt ist, will Dotzel dann die restlichen Kästen in der Lindacher Flur verteilen. Der Naturschützer hofft, dass dies noch vor der zweiten Brutperiode der Vögel geschehen kann. Sollte das nicht gelingen, müssen die Kästen dann eben zwangsläufig im Folgejahr aufgehängt werden.

Obstbaumbiotope bieten gute Bedingungen

Für Dotzel ist der Erhalt der heimischen Vogelwelt von enormer Bedeutung, denn als Obstbauer weiß er nur zu gut, dass die Singvögel unentbehrliche Helfer in der biologischen Schädlingsbekämpfung sein können. Das spart sicherlich auch den Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel. Diesen Zusammenhang  wollte Dotzel eigentlich auch den Kindergartenkindern vermitteln, deswegen sollte die enge Kooperation mit der Kindertagesstätte erfolgen. „Corona“ machte dem Projekt leider einen Strich durch die Rechnung.

Auf Initiative des Vorsitzenden des Winzervereins Lindach, Hubert Dotzel, finanzierte der örtliche Winzerverein das Material für 50 Nistkästen, die nun der heimischen Vogelwelt als Nisthilfen zur Verfügung stehen werden. Dotzel besorgte die Fichtenbretter, schnitt sie zurecht und bohrte die Einfluglöcher. Da die Höhlenbrütenden Singvögel unterschiedlich groß sind, mussten die Schlupflöcher auch entsprechend unterschiedlich groß werden. Dies ist wichtig, damit die körperlich großen Arten nicht die kleineren verdrängen.

In Peter Bock fand Dotzel einen hilfsbereiten, fachkundigen Handwerker, der die Bretter fachgerecht zu kleinen Häuschen zusammenschraubte. Das örtliche Kindergartenteam unter der Leitung von Julia Heuler bemalte mit ihren Schützlingen die Häuschen mit bunten Farben. Das geschah allerdings schon vor der zwangsläufigen Schließung der Kindertagesstätte, bedingt durch die Corona-Krise. Deshalb konnten nicht alle Nistkästen fertig bemalt werden und auch die Kinder konnten nicht beim Aufhängen dabei sein. Die restlichen Häuschen werden jedoch noch nachträglich gestaltet, sobald der Kindergarten wieder geöffnet ist.

Somit brachte Hubert Dotzel vorerst rerst etwa die Hälfte der Nistkästen an den Obstbäumen an, die entlang des Lindacher Touristenpfads „Landerlebnisweg“ stehen, damit zumindest schon mal einige Vögel eine Brutstätte finden können. Sobald die Corona-Krise etwas abgeschwächt ist, will Dotzel dann die restlichen Kästen in der Lindacher Flur verteilen. Der Naturschützer hofft, dass dies noch vor der zweiten Brutperiode der Vögel geschehen kann. Sollte das nicht gelingen, müssen die Kästen dann eben zwangsläufig im Folgejahr aufgehängt werden.

Obstbaumbiotope bieten gute Bedingungen

Für Dotzel ist der Erhalt der heimischen Vogelwelt von enormer Bedeutung, denn als Obstbauer weiß er nur zu gut, dass die Singvögel unentbehrliche Helfer in der biologischen Schädlingsbekämpfung sein können. Das spart sicherlich auch den Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel. Diesen Zusammenhang  wollte Dotzel eigentlich auch den Kindergartenkindern vermitteln, deswegen sollte die enge Kooperation mit der Kindertagesstätte erfolgen. „Corona“ machte dem Projekt leider einen Strich durch die Rechnung.

 

Die Lindacher Flur ist nach wie vor reich strukturiert, trotz der im vorletzten Jahrzehnt durchgeführten Flurbereinigungsmaßnahme. Aber vielleicht auch gerade wegen dieser Aktion, denn man hat im Vergleich zu früheren Zeiten bei der dafür zuständigen Behörde in Punkto Naturerhalt grundlegend umgedacht und vieles auf den Weg gebracht, was in anderen Zeiten schlichtweg vergessen schien. So auch in Lindach. Der Wanderer und Naturfreund kann hier neben den zahlreichen Erwerbsobstanlagen auch einige nicht mehr im Erwerb stehenden Obstbaumbiotope antreffen, die von etlichen kleinen Feldgehölzen ergänzt werden. Diese bieten an sich schon fast ideale Bedingungen für das Brutgeschäft und das argerechte Leben der heimischen Vögel, aber nicht alles konnte im Sinne der Ökologie erhalten werden, was letztlich nun durch die Nistkästen ersetzt werden soll.

In diesen Biotopen kann man noch immer zahlreich Kohl- und Blaumeisen, Feldsperlinge, Kleiber und Trauerschnäpper antreffen. Für diese Höhlenbrüter seien eben die Nistkästen überlebenswichtig. Die aufgelassenen Obstgärten sind wichtige Biotope, wo sich einige, hier typische Charaktervogelarten, wie Ortolan, Gartenrotschwanz oder der Steinkauz auf der Jagd nach Insekten tummeln.

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