Arbeit der Kinderklinik gefördert

12.01.2007

Mainpost 12.1.2007

 

Arbeit der Kinderklinik gefördert

 

Herlheim (BAP) Als großer Erfolg erwies sich im vergangenen Jahr der Adventsbasar des Frauenbundes. Aus dem Erlös überreichte nun in Würzburg die Vorsitzende Maria Günther und weitere Mitglieder des Frauenbundes 500 Euro an Gertrude Janocha für die Station "Tanzbär".

Gertrude Janocha ist Vorstandsmitglied des Vereins "Kinderklinik am Mönchberg e. V." und vertritt hier den Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB). Ebenfalls 500 Euro spendete Edgar Hauck. Er erhielt das Geld anstatt Geschenke zu seinem 50. Geburtstag. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Besucher bei der Besichtigung der "Station Tanzbär" über die Verwendung der Spenden vor Ort informieren.

Hier werden Kinder und junge Leute im Alter von drei bis 36 Jahren, die unter schweren körperlichen und geistigen Behinderungen leiden und ständig medizinischer Betreuung bedürfen, rund um die Uhr und häufig über Jahre hinweg versorgt. Aufgrund der Schwere ihrer Krankheit können diese Menschen in keiner anderen Einrichtung unterkommen. Da der Pflegesatz nicht kostendeckend ist, ist die Klinik auf Spenden angewiesen. Diese kommen ungeschmälert den Patienten zugute und helfen deren Leben lebenswerter zu machen.

Mit dem Geld können notwendige Heil- und Hilfsmittel angeschafft und zusätzliche Stellen für Pflegepersonal und einen Arzt geschaffen werden, erklärte Gertrude Janocha. Über den Werdegang der Klinik, die in besonderer Weise mit dem KDFB verbunden ist, informierte Janocha die Besucher.

In Zeiten großer Not wurden im Jahre 1907 von Damen des Katholischen Frauenbundes am Mönchberg ein Säuglingsheim und eine Kinderbewahranstalt gegründet. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die einzige katholische Kinderklinik in der Diözese Würzburg. Vor mehreren Jahren hat sich das Kinderkrankenhaus mit der Missionsärztlichen Klinik zusammengeschlossen und die beiden Häuser werden gemeinsam betrieben.

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