Ausdruck menschlichen Glaubens

17.05.2016

Mainpost 17.05.2016

UNTERSPIESHEIM/OBERSPIESHEIM

Ausdruck menschlichen Glaubens

Durch unglückliche Umstände kam der Bildstock mit dem Bildnis der Heiligen Dreifaltigkeit in der Flurgemarkung Ochsenweide in Unterspiesheim zu Fall. Er wurde jedoch rasch renoviert und schnell wieder aufgestellt. Die Vorstandschaft des Frauenbundes Unter/-Oberspiesheim mit ihrer Vorsitzenden Maria Brand nahm dieses erfreuliche Ereignis zum Anlass, um die Segnung des Bildstocks mit einer Maiandacht feierlich zu begehen.

So stand ein Traktor mit Anhänger bereit, um Besucher, die diesen Dienst in Anspruch nehmen wollten, zum Bildstock zu fahren. Es kamen jedoch auch viele Teilnehmer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Segnung. Maria Brand erinnerte in ihrer kurzen Begrüßung daran, dass „Bildstöcke steingewordener Ausdruck menschlichen Glaubens“ seien. Niemand wisse mehr, wer das Bildnis im Jahr 1743 – so zeigt es die Inschrift – aufgestellt hat und was der Grund dafür war.

Häufig seien Bildstöcke, die die Heilige Dreifaltigkeit zeigen, aufgestellt worden in Zeiten großer Not und Bedrängnis. So könne der Bildstock alle, die daran vorbeikommen, an die Barmherzigkeit Gottes erinnern. Maria Fuchsberger und Maria Brand trugen dann, anknüpfend an den Gedanken der Barmherzigkeit, eine Meditation vor, die die Barmherzigkeit Gottes zum Thema hatte, die sich in Maria in besonderer Weise gezeigt habe und noch zeige.

Der Präses des Frauenbundes Unterspiesheim/Oberspiesheim, Pfarrer Thomas Amrehn, erinnerte an den Trost, den Gott in seiner Liebe in den vielfältigen Nöten der Menschen schenke. Sein Dank galt der Vorstandschaft des Frauenbundes und allen Frauen des Frauenbundes Unterspiesheim/Oberspiesheim für ihren enormen Einsatz für die kirchliche und gesellschaftliche Gemeinschaft der beiden Orte. Das sei „glaubwürdiges Zeugnis der Liebe, die sich im Bild der Dreifaltigkeit zeige“.

 

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