Die ersten und zweiten Klassen bald in Herlheim und Stammheim

16.03.2007

Mainpost 13.3.2007

 

Die ersten und zweiten Klassen bald in Herlheim und Stammheim

 

KOLITZHEIM (BP) Die zukünftige Einteilung der Kolitzheimer Grundshüler

Vom Rektorat der Grundschule wurde ihm die zukünftige Klasseneinteilung mitgeteilt, informierte Bürgermeister Horst Herbert in der Gemeinderatssitzung. In Zeilitzheim und Stammheim werden in Zukunft die ersten und zweiten Klassen zu finden sein. Dies sei sinnvoll, da sich hier die Kindergärten im Haus oder in der Nachbarschaft befänden. Die Klassen 3a und 4a werden in Herlheim sein, die Klassen 3b und 4b werden rotieren und abwechselnd entweder in Stammheim oder in Herlheim eingerichtet werden.

Er habe sich mit der Frage der Baulast für das Pfarrhaus in Unterspiesheim beschäftigt, berichtete der Bürgermeister weiter. Nach deutschem Gemeinderecht gebe es seit 1918 keine neue Baulast mehr. Da das Pfarrhaus in Unterspiesheim erst in den 20er Jahren errichtet wurde, sei die Gemeinde hier nicht mehr zuständig, auch wenn die damals selbstständige Gemeinde einst einen anderen Beschluss fasste. Auf dem Silo der Raiffeisenbank in Unterspiesheim wird die Firma O2 eine neue Funkantenne installieren, war eine weitere Information.

Bisher war die Abrechnung der Wasserversorgung relativ einfach, berichteten Bürgermeister Horst Herbert und Kämmerer Gerhard Karbacher. Da nun aber eine Grenze von 350 000 Euro überschritten wurde, besteht auf Verlangen des Finanzamtes Buchführungspflicht. Diese wurde an den Prüfungsverband vergeben. Der Kämmerer stellte die Eröffnungsbilanz, die Abrechnung und die Jahresabschlussbilanz von 2006 den Gemeinderäten vor. Danach betrug der Jahresgewinn 736 Euro.

Es müssen noch einige Unklarheiten abgeklärt werden, dann können Ständer und Schilder für das Verkehrsleitsystem rasch bestellt werden und in Produktion gehen, beantwortete Gemeinderätin Monika Ziegler, auch Mitglied in der Vorstandschaft des Fränkischen Wein- und Kulturlandes, eine entsprechende Frage. Pro Wohnung müssten in der Regel 1,5 Autostellplätze nachgewiesen werden, war die Antwort des Bürgermeisters auf eine weitere Frage aus dem Gremium. In Lindach möchte Klaus Wiederer einen Pferdestall und eine Reithalle errichten. Im Süden der geplanten Gebäude sind Stellplätze für Besucher vorgesehen. Auch Gästetoiletten müssen eingerichtet werden, wozu ein Anschluss für Schmutzwasser an den Kanal nötig ist, berichtete Bürgermeister Herbert zu dem Vorhaben des Lindachers. Ein Wasseranschluss sei nicht vorgesehen, da es auf dem Grundstück zwei Brunnen gebe, so die Antwort auf eine entsprechende Frage. Das Gremium stimmte den Bauanträgen zu.

Auch gegen das Vorhaben von Udo Walter aus Oberspiesheim zur Erweiterung eines Hauses in ein Zweifamilienwohnhaus durch einen Anbau hatten die Gemeinderäte keine Einwände.

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