Die Früchte einer Mission

14.03.2008
 
Mainpost 14.3.2008
 
STAMMHEIM/LINDACH
Die Früchte einer Mission
Pfarrgemeinde Stammheim/Lindach stärkt ihren Glauben
(vgs) In den vergangenen zwölf Tagen nutzten die Christen der Pfarrgemeinde Stammheim/Lindach ihre Chance, um im Rahmen der Gemeindemission ihren Glauben zu Gott zu stärken. Unterstützt wurden sie durch drei Pater vom Orden der Redemptoristen (Erlöser): von Pater Heinz-Josef Gerstle, Pater Sebastian Redel und Pater Rudolph Leicht. Initiator der Mission war Pfarrer Wendelin Lieb.
Auf die Frage, warum er die Gemeindemission ins Leben gerufen hat antwortete Lieb: „Ich wollte das Jubiläum 750 Jahre Stammheimer Pfarrkirche St. Bartholomäus mit einem tiefgründigen Ereignis verbinden.“ Zudem, sagt er, habe er das Bedürfnis innerhalb der Pfarrgemeinde erkannt, die oft oberflächliche Bindung zu Gott zu vertiefen getreu seinem Wahlspruch „Hauptsache ist, dass Hauptsache bleibt, was Hauptsache ist.“
Welche Früchte die Mission in der Stammheimer und Lindacher Christengemeinde hinterlassen hat, erläuterte zum Abschluss der Mission der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Bernhard Seißinger im Pfarrheim. Er verglich die Missionare mit den drei Waisen aus dem Morgenland, die mit außergewöhnlichen Gottesdiensten (Eröffnungs-, Familien-, zur Ewigen Anbetung und Schlussgottesdienst) und den dazu gehörigen Predigten einen Ruck in der Pfarrgemeinde Stammheim/Lindach ausgelöst hätten. Mit Bildbetrachtungen und Nachgesprächen hätten sie einen neuen Blickwinkel auf den Glauben aufgezeigt.
Mit ihrer menschlichen und aufgeschlossenen Art hätten die drei Patres nicht nur viele Christen in der Pfarrgemeinde in ihrem Glauben gestärkt, sondern so manchen verkrusteten Boden aufgelockert, so dass der Glaube an Gott wachsen kann, meinte Seißinger.
Pfarrer Lieb brachte es auf den Punkt: „Die Pater haben der Pfarrgemeinde ein unvergessliches religiöses Erlebnis beschert.“
Zu den News