Ein Packet voller Tourismus-Ideen

14.03.2016

Mainpost 14.03.2016

KOLITZHEIM

 

Ein Packet voller Tourismus-Ideen
 

Vor 19 Jahren wurde das Fränkische Wein- und Kulturland (FWK) der Gemeinde Kolitzheim gegründet. Der Verein zählt heute 128 Mitglieder, gab Vorsitzende Ulrike Bach bei der Jahresversammlung im Gasthof Gutbrod in Herlheim bekannt. Das 20-jährige Jubiläum soll im kommenden Jahr gefeiert werden.

Bach ging auf die geleisteten Hauptaufgaben des vergangenen Jahres ein. Im April wurde die Schiffsanlagestelle in Stammheim eröffnet und viele Besucher nutzten die günstige Gelegenheit zu einer Schifffahrt.
Im Sommer wurden in allen Ortsteilen Kolitzheims die neuen und mehrteiligen Orts-Informationstafeln montiert. Das Weinlesefest im Weinbaubetrieb Moller in Stammheim war im September gut besucht. Im Oktober wurden in allen Ortsteilen, außer Zeilitzheim, wo es sie bereits seit vielen Jahren gibt, Beschriftungstafeln an historischen Gebäuden montiert. Bach dankte hier den freiwilligen Helfern für die Zusammenstellung des Textes sowie die Montage der Tafeln.

Wege ausgeschildert

Weiter wurde der Kapellenhügelrundwanderweg ausgeschildert. Er verbindet Herlheim, Kolitzheim, Gernach und Unter- und Oberspiesheim miteinander und gehört auch zum Wandernetz des Landkreises Schweinfurt. Schilder erhielt auch der Minnesangweg.
Über eine gute Kassenlage berichtete Christiane Wider, ehe zweiter Bürgermeister Martin Mack sich im Namen der Gemeinde für die Arbeit des FWK bedankte. In den vergangenen 19 Jahren sei in allen acht Ortsteilen viel angestoßen und erreicht worden. Sicher könne noch manches verbessert und Veranstaltungen und Gepflogenheiten in den Ortsteilen stärker in den FWK integriert werden. Ganz aktuell denke er beispielsweise an die Osterbrunnen oder die Einbeziehung von Siedlervereinen, so Mack.
Bei den Vorstandswahlen im Vorjahr konnten einige Posten nicht besetzt werden, erinnerte Vorsitzende Ulrike Bach. Mit Katharina Wieland habe sich allerdings mittlerweile eine Schriftführerin gefunden.
Sicher könne man von der Mitgliedschaft der Gemeinde Kolitzheim seit Anfang dieses Jahres beim Fremdenverkehrsverein Volkach gut profitieren, begrüßte Vorsitzende Bach diese Entscheidung der Gemeindeverantwortlichen.
Heuer stehe nun der Austausch der Ortsbegrüßungstafeln an, ging Bach auf kommende Aufgaben ein. Die Grundfarbe dieser Tafeln sei grün, was „Lust aufs Land“ bedeute, informierte hierzu Monika Ziegler, die Leiterin des Arbeitskreises Kultur und Tourismus. Daneben sollen dann typische Bilder des jeweiligen Ortsteiles aufgebracht werden. Auf einen baldigen Austausch drängten auch die stellvertretende Vorsitzende Elsbeth Redweik und Franz Moller.

Von einem guten Standort in den Weinbergen von Stammheim, der einen herrlichen Blick auf das Feuerwerk garantiert, wird beim Mainfährenfest die Bewirtung der Gäste durch den FWK stattfinden, berichtete Vorsitzende Bach weiter. Das Weinlesefest wird in diesem Jahr im Weingut Herbert in Zeilitzheim ausgerichtet.

Kolitzheimer Wanderwege seien zwar in Broschüren aufgenommen, nicht aber in „Wanderbares Deutschland“, was bundesweite Werbung bedeuten würde und wofür sich Reiner Mößlein stark machte. Bach und Monika Ziegler sehen keine Chance für eine Aufnahme. Die Wanderstrecken in Kolitzheim enthielten zu viele geteerte Abschnitte.

Da auch ein Ansprechpartner im Bereich der Selbstvermarktung fehlt, regte Monika Ziegler einen runden Tisch an, bei dem Ideen aufgenommen und bearbeitet werden können. Viele Ideen wurden in der Versammlung vorgebracht. So soll in Stammheim das Freizeitgelände an der Schiffsanlagestelle hergerichtet und eine Sitzgelegenheit geschaffen werden.

Überlegungen soll es für eine Bewirtung von Wanderern geben. Bei den Fendt-Tagen könnte an einem Infostand für Kolitzheim geworben werden. Auch für Kräuterführungen in Kolitzheim wäre eine Werbung sinnvoll, vielleicht könnten auch Stellplätze für Wohnwägen angeboten werden und die Erwähnung der Gemeinde beim Kanuwandern mit dem Symbol „Gelbe Welle“ wäre ebenfalls wünschenswert.

Auf Anregung von Reiner Mößlein wurde beschlossen die Wanderwege zu kontrollieren und sie bei Bedarf, ebenso wie die Beschilderungen, instand zu setzen.

Die Schulung von zwei Weinprinzessinnen aus der Gemeinde nimmt in diesem Jahr der FWK in die Hand, informierte Monika Ziegler.

 

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