Eine Rose für jeden Gefallenen niedergelegt

20.11.2018

Mainpost 20.11.2019

Unterspiesheim

Eine Rose für jeden Gefallenen niedergelegt

Anlässlich des Volkstrauertags gedachten zahlreiche Bürger den Opfern der beiden Weltkriege. In Anbetracht des 100. Gedenktags zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 besonders den toten Soldaten aus Unterspiesheim. "Dass uns der Tod dieser jungen Menschen die Augen für den Frieden öffnet", mahnte der zweite Bürgermeister Martin Mack in seiner Ansprache.

Er forderte auf, die gefallenen 22 Soldaten aus der Anonymität der Vergangenheit in die Gegenwart zurück zu holen. Dafür verlasen die Gemeinderäte aus Unterspiesheim die einzelnen Namen sowie das Alter, und für jedes Opfer legte ein Mitglied der Jugendfeuerwehr eine Rose am Kriegerdenkmal nieder.

Mack bedankte sich bei allen Mitwirkenden und besonders beim ersten Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft, Heinz Heck, der im Sommer die Inschriften der Namen am Kriegerdenkmal mit Farbe nachgeschrieben hatte.

 

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