Feuwehrspitze dankt der Gemeinde Kolitzheim

25.10.2019

Mainpost 25.10.2019

Kolitzheim
Feuwehrspitze dankt der Gemeinde Kolitzheim

Der Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Kolitzheim wurde auf der Basis von 2017 überarbeitet. Auf die Änderungen ging Kreisbrandmeister Daniel Scheller, unterstützt durch Kreisbrandinspektor  Alexander Bönig, in der Gemeinderatssitzung ein.
Ihren Worten zufolge werden während des Tages immer zwei Gruppen alarmiert. Auch die Herlheimer Feuerwehr gilt nun durch Mitgliederzuwachs in der Nacht als alarmsicher, so dass momentan keine Fusion nötig ist. Neben den Einsatzfahrzeugen aus der Gemeinde kann bei Brandeinsätzen auch die Feuerwehr Gerolzhofen eine Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug und einen Schlauchwagen zum Einsatz bringen. Weitere Fahrzeuge mit Wasser beziehungsweise Atemschutz gibt es in angrenzenden Orten.

Logistikfahrzeug wäre wünschenswert

Auch für die technischen Hilfeleistung sind die Wehren der Gemeinde Kolitzheim ausgerüstet und aus umliegenden Gemeinden ist hierzu ebenfalls Hilfe möglich. Für die Einsatzleitung können zwei Mehrzweckfahrzeuge benutzt werden. Weiter können der Einsatzleitwagen aus Gerolzhofen und der des Landkreises, der in Niederwerrn stationiert ist, zum Einsatz gebracht werden. Im Gemeindegebiet gibt es ein Mannschaftstransportfahrzeug. Um auch Material besser transportieren zu können, schlägt Kreisbrandmeister Scheller die Beschaffung eines Logistikfahrzeuges vor. Dies wäre auch wichtig, um kontaminierte Einsatzkleidung und Materialien transportieren zu können. Weiter sollten die beiden alten Boote der Freiwilligen Feuerwehr Stammheim durch ein Boot mit leistungsfähigerem Motor ersetzt werden.

Der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Unterspiesheim und Kolitzheim ist in Planung. Mittel-, beziehungsweise langfristig sollte auch ein Neubau in Stammheim in Betracht gezogen werden, so Scheller.

Belastung für die Ehrenamtlichen

Weiter wies der Kreisbrandmeister auf die zahlreichen Vorschriften mit Dokumentationspflicht hin. Dazu kommen die Wartung und Instandsetzung der Geräte und Materialien. Dies alles wird im Ehrenamt ausgeführt und sei eine Belastung. Deshalb schlage er vor, so Scheller, einen hauptamtlichen Mitarbeiter mit solchen Aufgaben zu betrauen. Auch wäre es sinnvoll zentral im Bauhof ein Depot für Materialien und Einsatzkleidung vorzuhalten. Dadurch könne Lagerplatz in den Gerätehäusern und Kosten für die Gemeinde eingespart werden. Ein weiteres Anliegen ist für den Kreisbrandmeister die Kontaminationsverschleppung, die vermieden werden muss. So sollten Materialien und vor allem Schutzkleidung von einer Fachfirma professionell gereinigt werden.

Insgesamt zeigt sich die Kreisbrandinspektion Schweinfurt-Land mit den Investitionen der Gemeinde Kolitzheim für die Feuerwehr zufrieden und bedankt sich auch dafür, führte Scheller weiter aus. Wegen der wachsenden Anforderungen schlägt sie trotzdem einige Anpassungen vor. So sollten mittel- und langfristig einige Fahrzeuge ersetzt werden. Nach Fertigstellung des Unterspiesheimer Gerätehauses muss hier auch der dritte Stellplatz belegt werden.

Auch über bessere interkommunale Zusammenarbeit müsse nachgedacht werden, wurde im Laufe der Berichterstattung angeregt. So könnten auch gemeinsame Schulungen stattfinden und die Ausstattung vereinheitlicht werden, so dass sich jeder Feuerwehrmann sofort auskennt, wurde angeregt. Einstimmig bejahten die Gemeinderäte den Feuerwehrbedarfsplan und das Fahrzeugkonzept für die Feuerwehren der Gemeinde Kolitzheim

 

Zu den News