Kreisbrandinspektor: „Feuerwehr ist hübscher geworden“

27.01.2016

Mainpost 27.01.2016
OBERSPIESHEIM

Kreisbrandinspektor: „Feuerwehr ist hübscher geworden“

 „Die Feuerwehr ist hübscher geworden“, freute sich Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm zu Beginn seines Grußwortes bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberspiesheim im Gemeindezentrum. Er meinte damit die weiblichen Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die er in Oberspiesheim lange vermisst habe.
Die Oberspiesheimer Wehr sei zwar nicht die größte Wehr, leiste aber vor Ort und gerade in Zusammenarbeit mit der Unterspiesheimer Wehr eine effektive Arbeit. Während seiner Amtszeit habe es hier einen Großbrand in der Gärtnerei gegeben und so manche schwierige Aufgabe sei gelöst worden, blickte der Kreisbrandinspektor zurück. Er ist überzeugt dass es mit seinem Nachfolger Alexander Bönig und Daniel Scheller als Kreisbrandmeister gut weitergehen wird.

Die Oberspiesheimer Feuerwehr sei mit ihren aktiven, aber auch mit ihren passiven Feuerwehrmännern und -frauen eine starke Gemeinschaft, die im Ernstfall bereit stehe, zeigte sich zweiter Bürgermeister Martin Mack dankbar. Besonders freue ihn die Zusammenarbeit mit der Unterspiesheimer Wehr, die inzwischen nicht nur bei Einsätzen sondern auch bei Übungen und Leistungsabzeichen praktiziert wird.

Der nicht selbstverständliche, ehrenamtliche Dienst sei der „Kitt der Gemeinschaft“ der alles zusammenhält und ein wertvolles Kapital darstellt, für den die Gemeinde sehr dankbar sei, so der zweite Bürgermeister. Dies sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, gerade im Hinblick auf die vielfältigen Betätigungsangebote. Besonders im kommenden Jubiläumsjahr, in dem die beiden Spiesheim das 1225-jährige Jubiläum begehen, seien alle aufgerufen mitzuhelfen.

Von einigen Neuzugängen bei der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr, berichtete Jugendwart Lukas Schwab in seinem Rückblick. Die inzwischen elf Feuerwehranwärterinnen und -anwärter beteiligten sich rege an den Übungen und legten den Wissenstest und das Jugendleistungsabzeichen erfolgreich ab, freute sich Schwab.

Mit acht Alarmeinsätzen habe man so viele Einsätze wie schon lange nicht mehr gehabt, blickte Kommandant Harald Ebert auf das abgelaufene Jahr zurück. Die Beseitigung von Ölspuren und Sturmschäden, das Löschen eines Pkw- und eines Lkw-Brandes sowie der Großeinsatz beim Brand in der örtlichen Schreinerei sowie der Schwelbrand in einem Bauwagen zeugten von einem großen Einsatzspektrum, so der Kommandant. Gerade der Großeinsatz beim Brand in der Schreinerei habe gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren, der Spezialeinsatzgruppe und des THW unter der Koordination der Kreisbrandinspektion sei, zeigte sich Ebert beeindruckt. Sein herzlicher Dank galt der Gemeinde Kolitzheim für die umfangreiche Erneuerung und Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung.

Mit der Ausbildung von zwei Atemschutzträgern, sechs Teilnehmer an der Truppmannausbildung und der Teilnahme von drei Kameraden an der Ablegung des Leistungsabzeichens technische Hilfeleistung, sei man in der Aus- und Fortbildung auf einem guten Weg, so der Kommandant.

Vorsitzender Christian Nöth berichtete von acht Vorstandssitzungen, in denen unter anderem die Feier zur Maibaumaufstellung, das Johannisfeuer und der Kameradschaftsabend vorbereitet wurden. Die Teilnahme an Prozessionen, an der Feier zum Volkstrauertag und die Begleitung des St. Martinsumzugs des Kindergartens waren weitere Aktivitäten des Feuerwehrvereines.

Mit der Ablegung des Leistungsabzeichens und der Aufrüstung des Fahrzeuges mit Digitalfunk kündigte Kommandant Harald Ebert zwei Schwerpunkte des kommenden Jahres an.
Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurde Udo Walter mit Ehrenurkunde und Ansteckkreuz geehrt.

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