Mit dem Rad zum „Zum Heiligen Blut“ nach Iphofen

23.06.2017

Mainpost 23.06.2017

KOLITZHEIM

Mit dem Rad zum „Zum Heiligen Blut“ nach Iphofen

22 Radwallfahrer, darunter zwei aus Gernach und zwei aus Stammheim, brachen am Sonntag um 5 Uhr zur traditionellen Wallfahrt nach Iphofen „Zum Heiligen Blut“ auf.

Mit einem Gebet am Feuerwehrhaus in Kolitzheim war der Anfang gemacht und während der Fahrt wurde immer wieder an die Verehrung des Hl. Blutes in Form eines Gebetes oder Liedes gedacht. Auch die Stärkung in Schwarzach beim Schneider?s Bäck durfte nicht fehlen, und so kamen die Radwallfahrer um 7.35 Uhr in Iphofen an.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wallten die Radwallfahrer und jene, die mit dem Auto nach Iphofen gekommen waren, gemeinsam unter Begleitung der Musiker aus Kolitzheim zur renovierten Blutskirche. Dort wurden die 60 Wallfahrer von ihrem Pfarrer Andreas Engert empfangen und feierten den Wallfahrtsgottesdienst. Danach gab es das vom Frauenbund Iphofen hergerichtete Frühstück im Pfarrheim.

Geschichte der Heilig-Blut-Kirche

Die Gründung der Kirche im Jahr 1329 ist nachweisbar. Es war damals schon ein Priester für diese Kirche zuständig und es gab bereits zahlreiche Wallfahrten. Im 18. Jahrhundert war der Pilgerandrang so groß, dass Mönche aus den umliegenden Klöstern dem Iphöfer Pfarrer bei der Versorgung der Pilger helfen mussten. Das 20. Jahrhundert brachte einen starken Rückgang der Zahl der Wallfahrer. Heute kommen nur noch Gruppen aus Willanzheim, Kolitzheim, Neusetz und Dornheim zur Blutskirche. Primär stand eine heilige Hostie im Zentrum der Verehrung.

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