Neu gegründete Nachbarschaftshilfe war Hauptthema

05.02.2019

Mainpost 05.02.2019

Gernach

Neu gegründete Nachbarschaftshilfe war Hauptthema

Die neu gegründete Nachbarschaftshilfe stand im Mittelpunkt des Berichts der Vorstandschaft des Johannisvereins Gernach bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Sie ist in gemeinsamer Trägerschaft von Johannisverein und der Kirchenstiftung Sankt Aegidius Gernach. 14 Helferinnen und Helfer wollen ehrenamtlich Frauen und Männer im Alltag unterstützen. Dazu zählen Einkäufe, Fahrten zum Arzt, Begleitung zur Kirche und zum Einkauf. Auch der Wunsch, einen Spielenachmittag anzubieten, wurde erfüllt: Monika Seitz und Dieter Arlt übernehmen den ersten Spielenachmittag am 8. Februar sowie die Folgenden in den Räumen des Fördervereins Komm-In. Helga Eck wird Erhard Scholl als Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe vertreten.

Großen Zuspruch fand auch die Bilderausstellung "90 Jahre Johannisverein Gernach", die zum Jubiläum des Vereins am 3. Oktober in den Räumen des ehemaligen Kindergartens zu sehen war. Kinder und Jugendliche von Komm-In hatten zu diesem Termin die Tradition, den Schutzpatron des ehemaligen Kindergartens zu feiern, aufgegriffen. Zu Beginn des Jubiläumsjahres hatte man Ende Oktober zusammen mit dem TSV Gernach einen Jubiläums-Festgottesdienst gefeiert, zu dem der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Domkapitular Klemens Bieber eigens nach Gernach gekommen war.

Der Vorsitzende berichtete, dass es grundsätzlich möglich sei, dass eine Gruppe des Heidenfelder Kindergartens für die Zeit der Renovierungs- und Umbaumaßnahmen des dortigen Kindergartens in den Räumen von Komm-In unterkomme. Ob und wann das der Fall sein, ist noch nicht entschieden. Kassenprüfer Alban Weilhöfer bescheinigte der Kassiererin Helga Eck eine einwandfreie Kassenführung, sodass die Entlastung des Vorstands einstimmig erteilt wurde.

Eine längere Diskussion gab es um den Vorschlag der Vorstandschaft, der Kirchenstiftung Sankt Aegidius ein Darlehen für die Finanzierung der Erneuerung des Glockenstuhles und die Anschaffung von drei neuen Glocken zu gewähren. Unter anderem wurde vorgeschlagen, eine eigene Mitgliederversammlung zum Thema "Darlehensvergabe an die Kirchenstiftung" einzuberufen und die Mitgliederschaft darüber abstimmen zu lassen. In der Diskussion wurde aber deutlich, dass es Aufgabe der Vorstandschaft sei, solche Fragen zu entscheiden.

Aufgabe der Kirchenverwaltung sei es jedoch, nach Mitteln und Wegen zu suchen, die Finanzierung der unabweisbar notwendigen Glockenstuhlrenovierung und Neuanschaffung der Glocken sicherzustellen. Schließlich stimmte die Mitgliederversammlung dem Antrag von Erwin Räth zu, dass die Mitgliederversammlung grundsätzlich ein Darlehen für die Kirchenstiftung gewähren solle. Die Vorstandschaft soll über Höhe und Modalitäten entscheiden. Im Gegensatz zur langen Diskussion um die Darlehensgewährung war sich die Mitgliederversammlung schnell einig, dass der Johannisverein einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro für die Maßnahmen gewähren solle. Auch den Sportheimdienst für zwei Wochen im Mai werde man wieder übernehmen.

Abschließend informierte der Vorsitzende, dass im kommenden Jahr Neuwahlen anstehen. Seinen Dank an seine Vorstandskolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit verband er mit dem Wunsch, dass sie wieder für den Vorstand kandidieren.

 

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