Sonderbaulast als Zauberwort

28.03.2009

Mainpost 28.03.2009

KOLITZHEIM/VOLKACH

Sonderbaulast als Zauberwort

Für baldige Umgehung

 

Persönlich hält Kolitzheims Bürgermeister Horst Herbert die Westvariante (Trasse 6) nach wie vor für die beste Lösung für die Umgehung Volkach-Gaibach-Kolitzheim. Hier sei die Verkehrsentlastung im Gegensatz zu der vom Volkacher Stadtrat beschlossenen Variante für alle Orte entlang der Strecke am größten und ein schneller Bau am wahrscheinlichsten.

Bisher, so Herbert, sei immer seitens des Staatlichen Bauamts in Schweinfurt über eine so genannte Sonderbaulast gesprochen worden, damit das Projekt kurz- oder mittelfristig verwirklicht werden könnte. Konkret müssten die Gemeinden dabei das Projekt planen, bauen und finanzieren. Dafür würde sich der Freistaat mit einem Zuschuss zwischen 70 und 80 Prozent an den Kosten beteiligen. Ferner müssten die Gemeinden zehn Jahre lang den Unterhalt für die neue Trasse zahlen und auch die alte, zur Gemeindestraße zurückgestufte Straße übernehmen.

Horst Herbert: „Diese Vorgabe, um das Vorhaben relativ schnell umzusetzen, hat der Volkacher Stadtrat bei seiner Entscheidung völlig ausgeblendet“. Nun drohe die Gefahr, dass die Verkehrsentlastung für die Bürger auf den „St. Nimmerleinstag“ verschoben werde.

Wenn die Umgehung aber in der Tat erst in 20 Jahren komme, sei die jetzige Diskussion überflüssig. Stattdessen sollten dann erst diejenigen über mögliche Trassenführungen entscheiden, die dann das Sagen haben, so Horst Herbert.

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