Steuerquelle sprudelt noch munter

21.07.2009

Mainpost 20.07.2009

 

KOLITZHEIM

Steuerquelle sprudelt noch munter

Gemeinde Kolitzheim nimmt mehr, als gedacht

In der Gemeinderatssitzung in Kolitzheim berichtete Kämmerer Gerhard Karbacher von der Abwicklung des Haushaltes im ersten Halbjahr 2009. Sehr erfreulich war seine Aussage, dass die Einnahmen bei den Realsteuern bereits weit über dem Ansatz lägen. Dies sei vor allem der Gewerbesteuer zu verdanken. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden seien hier noch keine Einbrüche festzustellen.

Alle anderen Zahlen bei den Einnahmen und Ausgaben im Vermögens- und Verwaltungshaushalt liegen im normalen Bereich, erklärte der Kämmerer. An Geldvermögen habe die Gemeinde im Moment 7,12 Millionen Euro. Pro Einwohner seien dies 1295,90 Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt 758 438 Euro, umgerechnet 138,12 Euro pro Einwohner.

Schrumpfende Bevölkerung

Bürgermeister Horst Herbert berichtete von 22 Sterbefällen und 25 Geburten im ersten Halbjahr. Insgesamt wohnten am 30. Juni 23 Personen weniger in der Gemeinde Kolitzheim, als zu Beginn des Jahres.

Einer Änderung in der Unternehmenssatzung des Kommunalunternehmens stimmten die Gemeinderäte zu. Damit kann die Rechnungsprüfung auf einmal nur noch durch den Prüfungsverband reduziert werden, sagte Bürgermeister Herbert. In der Vergangenheit wurde dreimal geprüft.

Für Schüler der 1. und 2. Klasse sollte eine Bläserklasse gegründet werden, berichtete das Gemeindeoberhaupt. Dies scheiterte allerdings an zu wenigen Anmeldungen. Damit sei das Projekt allerdings nicht gestorben. Im nächsten Jahr soll es erneut versucht werden.

Die Schüler der Hauptschule Unterspiesheim seien beim Sportabzeichen der Kategorie B Landessieger geworden, freute sich Bürgermeister Herbert. Die Schüler würden in München geehrt.

Auf eine Werbung durch die Telekom für DSL-Internet wies das Gemeindeoberhaupt seine Räte hin. Die Telekom biete hier eine Satellitenlösung mit einer Leistung von nur 1000 Kilobit an. Dies sei völlig uninteressant, so Herbert. Damit erfülle das Unternehmen lediglich die Forderung der Bundesregierung, alle Haushalte anzuschließen.

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