Vom Kälbchen bis zur Milchkuh

13.08.2019

Mainpost 13.08.2019

 

Kolitzheim

Vom Kälbchen bis zur Milchkuh

„Das Kälbchen ist erst einen Tag alt? Das hätte ich nicht gedacht", staunte ein Mädchen beim Besuch des Milchviehstalles der Familie Treutlein in Kolitzheim. 29 Mädchen und Jungs aus der Gemeinde besuchten im Rahmen des Ferienspaßprogrammes den Stall im Außenbereich in Richtung Gernach. Landwirt Klaus Treutlein und sein Sohn Stefan informierten die Kinder über die Viehhaltung vom kleinsten Kälbchen bis zur vielfachen Mutterkuh im Außenklimastall.

Von der ganzjährigen Haltung der Kälbchen im Freien über die Fütterung der Kühe, das Ausmisten, die Pflege und natürlich das Melken erfuhren die Ferienspaßkinder viel Wissenswertes rund um den Stall und die Tiere. An einem künstlichen Melk-Kuhmodell durften die kleinen Besucher selbst melken und merkten schnell, dass dies ziemlich anstrengend ist und gelernt sein will. Wie vielseitig die Nahrung der Tiere ist durften die Jungs und Mädchen erfahren, indem sie die verschiedenen Zutaten in abgedeckten Behältern ertasten durften.

Strohballenparcours aufgebaut

Beim Ausmisten und beim Stroheinstreuen sowie beim Verteilen der Heuballen im Futtergang dürften viele Ferienspaßkinder erstmals eine Gabel in der Hand gehalten haben. Nach den beschwerlichen Arbeiten fehlte natürlich der Spaßfaktor nicht und so hatten die Treutleins einen Strohballenparcours aufgebaut der mit Tretbulldogs mit Anhänger, die mit einem Strohbüschel beladen waren, gemeistert werden musste.

Die vielen Fragen der Kinder rund um den Stall und die Tiere beantworteten Klaus Treutlein und sein Sohn Stefan, sodass die drei Stunden wie im Flug vergingen. Zum Abschluss der erlebnisreichen Ferienspaßaktion stärkten sich die Kinder und auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer bei leckeren Bratwürsten vom Grill. Organisator und Gemeinderat Reinhold Holzheid bedankte sich abschließend bei der Familie Treutlein, die diese Aktion ermöglichten und bei Erika Pfaff, Irmgard Bumm und Ingrid Holzheid, die als Betreuerinnen fungierten.

 

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