Gottesdienst zu Ehren des Patrons des Sports

29.01.2019

Mainpost 29.01.2019

 

Gernach

Gottesdienst zu Ehren des Patrons des Sports

Zum elften Mal wurde im TSV-Sportheim der Schutzpatron der Sportler, Don Bosco, gefeiert. Dieter Dietz hatte als damaliger Vorsitzender des TSV Gernach angeregt, den Namenspatron der Sportler mit einem Gottesdienst zu ehren. Das geschah 2008 zum ersten Mal, damals noch in der Kirche, anschließend zog man zum TSV-Sportheim zum Weißwurstfrühstück.

Einige Jahre später wurde der Gottesdienst dann im TSV-Sportheim gefeiert, auch im letzten Jahr, als anlässlich des 90-jährigen Bestehens von TSV und Johannisverein Gernach Domkapitular Clemens Bieber den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Thomas Amrehn feierte.

In diesem Jahr leiteten Doris Berchtold und Gaby Berchtold den Gottesdienst. Sie sind beauftragt als Wortgottesdienstleiterinnen. Die Musikkapelle Gernach unter Leitung von Alfred Glos begleitete den Gesang der Gemeinde.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Doris Berchtold auf die Verschiedenheit der Menschen hingewiesen, die sich hier zum Gottesdienst versammelt haben. In einem Brief nimmt der Apostel Paulus auf die Situation in der Gemeinde Korinth Bezug, in der die Verschiedenheit der Menschen auch zu Spannungen geführt hatte. Der Apostel erinnert die Gemeindemitglieder dort, dass unsere Verschiedenheit von Gott gewollt sei, und dass es darum gehe, die Verschiedenheit positiv zu sehen. Geschehe dies, füge sich das Leben der Gemeinde zu einem bunten Mosaik.

Anstelle der Lesung trug Berchtold die Lebensgeschichte des 1934 Heiliggesprochenen Don Bosco vor. Sie erinnerte daran, dass es in der Erziehung nicht darauf ankomme, große theologische Kommentare an die Kinder abzugeben: viel überzeugender sei das elterliche Vorbild, die Gestaltung des Alltags durch alltägliche Gewohnheiten, wie das Kreuzzeichen oder ein Gebet zum Einschlafen zu gestalten. 

Nach der Wortgottesfeier waren alle eingeladen, noch zu einem Weißwurstfrühstück im Gastraum des TSV Gernach zu bleiben.

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