"Und am Bordstein halt" hallt es durch den Kindergarten

25.03.2006

Mainpost 25.3.2006

 

"Und am Bordstein halt" hallt es durch den Kindergarten

 

zeilitzheim (jana) Einen besonderen Tag erlebten Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens: Werner Wiederer von der Polizeiinspektion Gerolzhofen war zu Besuch im Kindergarten. Auf spielerische Weise zeigte er den Kindern die Gefahren des Straßenverkehrs auf.

 

Den Refrain des Liedes: " . . . und am Bordstein halt!" werden die Kleinen so schnell nicht vergessen. Natürlich wurde auch das neue Polizeiauto besichtigt und die Sicherheitswesten sowie die Sirene ausprobiert. Besonders die Handschellen belustigten die Kleinen, da sich ihre kleine Hände sehr leicht davon befreien konnten. Schließlich ging es hinaus auf die Straße, um das neu Erlernte gleich in der Praxis zu erproben. So wurde Wiederer immer wieder von begeisterten und sehr aufmerksamen Kindern über die Hauptstraße geführt.

So viel Einsatz wurde natürlich auch belohnt. So spendierte die Gebietsverkehrswacht Gerolzhofen für die Kinder einen neuen Tret-Traktor, der selbstverständlich sofort in Besitz genommen wurde. Werner Wiederer lobte die hervorragende Arbeit des Kindergartenpersonals in Zeilitzheim. Kindergartenleiterin Maria Brand mit ihren Mitarbeiterinnen leiste einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Kinder. Man merke, dass die Sicherheit hier groß geschrieben wird, so Wiederer.

Ein Informationsabend für die Eltern rundete das Thema "Sicherheit im Straßenverkehr" ab. Wiederer lobte das große Engagement der Eltern. Es zeige, dass ihnen die Sicherheit der Kinder am Herzen liege. Die Hälfte der Eltern war erschienen und erfuhr von dem Polizeibeamten, welche Probleme Kinder im Straßenverkehr haben. So können Kinder nicht erkennen, dass ein Fahrzeug sich bewegt und unterschätzen deshalb häufig das Gefahrenpotential. Durch Mehrfach-Handlungen beim Fahrradfahren wie Treten, Lenken oder Schauen sind Kinder in brenzligen Situationen überfordert und springen deshalb sofort vom Rad, was natürlich schwer wiegende Folgen haben kann. Eltern sollten deshalb jede Gelegenheit nutzen, ihren Kindern den Straßenverkehr zu erklären und sich mit den Kleinen im Straßenverkehr zu bewegen. Ideal sei es, so Wiederer, wenn man auf Fehler anderer aufmerksam machen könne. Dies präge sich im Gedächtnis nachhaltig ein. Immer wieder betonte er die Vorbildrolle der Eltern.

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